Konserven und Eingelegtes lagern

Verschiedene Konserven
Wie kann man Konserven und Eingelegtes lagern? - Foto: © pillipphoto

Eingelegtes und Konserven aufbewahren

In diesem Artikel erfahren Sie wie man Eingelegtes und Konserven nach dem Einkauf richtig lagert, damit diese möglichst lange genießbar bleiben.

Die richtige Lagerung von konservierten Lebensmitteln - Immer Vorräte im Haus

Konserven und eingelegte Lebensmittel eignen sich hervorragend für die Vorratshaltung, wenn man bei der Lagerung einige Aspekte beachtet. Viele Lebensmittel lassen sich durch die Konservierung, das Einlegen oder das Einwecken für lange Zeit haltbar machen. (Lebensmittel haltbar machen) Das ist nicht nur von Vorteil, wenn man die eigene Ernte aus dem Garten verarbeiten möchte. Da saisonale Produkte meistens preiswerter sind, kann man durch das Anlegen von Vorräten viel Geld sparen und hat außerdem immer ausreichend zu Essen im Haus.

Konserven lagern leicht gemacht

Konservendosen werden meistens aus Weißblech oder aus Aluminium gefertigt und nachdem sie befüllt wurden, luftdicht mit einem Deckel verschlossen. Haltbar gemacht werden in Konservendosen Gemüse, Obst, Fleisch, Wurst oder Fisch, die je nach der Konservierungsart unterschiedlich lange aufbewahrt werden können. Es wird hierbei insbesondere zwischen unbegrenzt haltbaren Vollkonserven, beschränkt haltbaren Halbkonserven und maximal bis zu zwölf Monaten haltbaren Dreiviertelkonserven unterschieden. Vor der Lagerung von Konserven ist es daher sehr wichtig, das auf der Dose oder Etikett aufgedruckte Haltbarkeitsdatum zu beachten. Die Aufbewahrung ist sehr einfach. Konservendosen können im Keller, im Küchenschrank oder in der Speisekammer gelagert werden. Um eine Veränderung der Lebensmittelstruktur zu vermeiden, sollte der Aufbewahrungsort jedoch nicht zu warm sein - empfohlen werden maximale Temperaturen von 20 Grad Celsius. Außerdem muss anhaltende Feuchtigkeit vermieden werden, da die Dosen sonst rosten. Kommt es sogar zu einem Durchrosten, laufen die Lebensmittel entweder aus oder verderben.

Eingelegtes lagern

Wer selbst Lebensmittel konservieren möchte, wird meistens auf das Einwecken zurückgreifen, auch Einmachen oder Eindünsten genannt. Bei dieser Konservierungsmethode werden Lebensmittel erhitzt, in entsprechende Behälter aus Glas gefüllt und heiß abgefüllt. Zum Einwecken eignen sich beispielsweise Gemüse, Obst, Fleisch, aber auch Kuchen, Suppen oder Eintöpfe. Da für diese Methode in der Regel durchsichtige Glasbehälter verwendet werden, können die darin enthaltenen Lebensmittel ihre Farbe durch die Einwirkung von Licht verändern. Auf den Geschmack hat dies zwar meistens keinen Einfluss, aber dennoch empfinden viele Menschen den Anblick der Speisen dann nicht mehr als appetitlich. Einmachgläser sollten daher immer möglichst dunkel gelagert werden, am besten in einem Kellerregal oder in der fensterlosen Speisekammer. In der Regel ist das Eingemachte dann mindestens ein Jahr lang haltbar, ist viel Zucker enthalten, auch länger. Es wurden allerdings auch schon vergessene Einweckgläser in Kellern gefunden, deren Inhalt nach Jahrzehnten noch genießbar war.

So behandelte Lebensmittel halten für einige Wochen

Neben dem Abfüllen in Konservendosen oder dem Einmachen können einige Lebensmittel auch durch andere Methoden haltbar gemacht werden. Bekannt ist beispielsweise das Einsalzen beziehungsweise Pökeln, das beispielsweise für die Herstellung von Sauerkraut oder Schinken angewendet wird. Auch Zucker verhindert das Verderben von Lebensmitteln für einige Zeit und wird daher für die Herstellung von Marmeladen eingesetzt. Eine weitere Möglichkeit ist der Entzug von Wasser, also das Trocknen oder Dörren. Diese Methode wird zum Beispiel für die Herstellung von Trockenfisch oder getrocknetem Obst angewendet. Auch das Einlegen in Essig oder Alkohol konserviert beispielsweise Gemüse und Obst für längere Zeit. Mit diesen Methoden behandelte Lebensmittel halten zwar nicht so lange wie Konserven, bleiben aber zum Teil für mehrere Wochen genießbar, wenn sie möglichst kühl und in geeigneten Behältern aufbewahrt werden.
Text: H. J. / Stand: 30.11.2017