Wäsche waschen

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Wäsche waschen leicht gemacht
Foto: © Patryssia

Ein Griff morgens in den Schrank oder die Kommode, und schon ist jeder ganz selbstverständlich mit frischer Kleidung unterwegs. Doch wird diese im Laufe des Tages schmutzig und irgendwann ist der Korb mit der Schmutzwäsche voll und es heißt: Waschtag. Wie wird Kleidung und Haushaltswäsche richtig sauber? Was muss ich beim Wäschewaschen beachten?

Wäsche waschen ist keine hohe Wissenschaft. Wer einmal die Grundlagen verstanden hat, wird zukünftig mühelos Bettlaken, Winterjacken und sonstige Wäschestücke wieder duftend frisch und rein bekommen. Das Prinzip ist einfach: erst Wäsche sortieren, dann Temperatur, Waschgang und Waschmittel wählen und die Maschine den Rest erledigen lassen. Doch welche Wäschestücke dürfen zusammen gewaschen werden? Was tun, wenn die Wäsche verfärbt ist oder die Flecken nicht rausgehen?

Tipps zum Wäsche waschen

Auf den folgenden Seiten haben wir noch einige Tipps zum Wäsche waschen für Sie zusammengestellt:

Wäsche sortieren

Wer nicht nach dem Waschen seine Kleidung in einem Einheitsgrau oder pink tragen möchte, tut gut daran, sie vorher zu sortieren. Die wichtigste Regel: Nach Farben trennen. Dunkle Kleidung auf einen Haufen, weiße, rote und gemischt bunte auf jeweils einen anderen legen.

Temperatur, Waschprogramm und Waschmittel wählen

Die Wäsche wird nach der farblichen Trennung weiter nach Material und damit Temperatur und Waschprogramm getrennt. Die nötigen Hinweise befinden sich auf dem Etikett im Kleidungstück. Dabei gilt:

  • Handtücher, Wisch- und Putztücher, Bettlaken und Bettwäsche sowie Unterwäsche aus Baumwolle werden bei 60 oder 90°C gewaschen. Auf diesem Weg werden alle relevanten Keime abgetötet.
  • Die normale nicht empfindliche Alltagskleidung hingegen, dreht ihre Runden bei 30-40°C und wird dabei ausreichend sauber.
  • Genauer hingeschaut werden muss bei empfindlichen Textilien. Dazu gehören Wäschestücke aus Seide, Wolle oder Funktionskleidung, wie etwa Wasserdichte Jacken mit Membran Technologie.
  • Seide wird mit einem Feinwaschmittel bei niedriger Temperatur, in der Regel bei 30°C, im Schonwaschgang gewaschen.
  • Wolle kann nur in der Maschine gereinigt werden, wenn diese ein spezielles Wollwaschprogramm mit niedrigen Temperaturen
  • oder sogar einem Kaltwaschprogramm mit sehr geringen Schleuderzahlen besitzt und mit einem Wollwaschmittel gearbeitet wird. Ansonsten heißt es leider bei entsprechenden Textilien, dass Handwäsche angesagt ist.
  • Für Funktionswäsche mit Membrantechnologie sind spezielle Funktionswaschmittel im Handel erhältlich, die auch auf Dauer die Wasserdichtheit der Kleidung gewährleisten.

Allgemeine Tipps beim Wäschewaschen

  • Die nasse Wäsche sollte nicht lang in der Maschine oder dem Wäschekorb liegen bleiben, denn sonst beginnt sie unangenehm zu riechen.
  • Vor dem Aufhängen der Wäsche auf die Leine, hilft es sie in Form zu ziehen und glatt zu streichen. Das spart mitunter das Bügeln, zumindest erleichtert es die nachfolgenden Arbeiten.
  • Weichspüler ist nur in Regionen mit hartem Wasser notwendig.
  • Normalerweise reicht es aus wenn ein Vollwaschmittel für Weiße Wäsche im Hause ist, ein Colorwaschmittel für Buntwäsche und ein Fein/Wollwaschmittel für empfindliche Textilien. Bei Bedarf ist noch ein Funktionswaschmittel oder ein Fleckentferner sinnvoll.
  • Vorwaschprogramme sind nur nötig, wenn die Wäsche besonders stark verschmutzt ist.
  • Läuft die Maschine halb leer, vergeudet dies sinnlos Energie und Wasser. Die Waschmaschine ist optimal beladen, wenn die Wäsche locker in der Trommel liegt und man mit der Hand noch oben in die Trommel fassen kann.

Weitere Tipps

Wer einmal den Dreh raus hat, wird zukünftig ganz schnell und unkompliziert seine Wäsche waschen. Das meiste erledigt heutzutage schließlich glücklicherweise die Waschmaschine.
Text: C. D. / Stand: 21.03.2017

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