Kaffeeflecken auf Autositzen entfernen

Frischgebrühter Kaffee und Kaffeebohnen zum Mitnehmen
Wie kann man Kaffeeflecken auf Autositzen entfernen? - Foto: © phadungsakphoto

Kaffeeflecken auf Autositzen

Erfahren Sie auf dieser Seite wie man frische Kaffeeflecken restlos auf Autositzen entfernen kann. Wir zeigen Lösungen für Stoff- und Lederbezüge auf:

Kaffeeflecken - So werden die Autositze wieder sauber

Ob schneller Tagesstart auf dem Weg zur Arbeit oder Muntermacher während einer langen Urlaubsreise: Viele Menschen trinken auch während der Autofahrt Kaffee. Obwohl moderne Iso-Becher mit Deckel recht tropf- und auslaufsicher sind, kann ein kleines Missgeschick nicht ausgeschlossen werden. Ist der Kaffee dann erst einmal auf dem Autositz gelandet, heißt es ruhig bleiben und nicht übereilt handeln.

Frische Kaffeeflecken direkt behandeln

Auch wenn jede Art von Verunreinigung auf Autositzen möglichst schnell behandelt werden sollte, steht Sicherheit während der Fahrt an erster Stelle. Verschüttetem Kaffee sollten sich Autofahrer daher erst dann widmen, wenn sie eine sichere Stelle zum Anhalten und gegebenenfalls auch Aussteigen gefunden haben. Die wenigen Minuten, die der Fleck bis zu seiner Behandlung warten muss, können Autofahrer getrost in Kauf nehmen.

Nach dem Anhalten sollte überschüssiger Kaffee zunächst mit Taschentüchern oder einem sauberen Baumwolltuch abgetupft werden. Es ist sinnvoll, diesen Vorgang so lange zu wiederholen, bis der Fleck weitestgehend trocken ist und erst dann mit der Behandlung fortzufahren. Als geeignete Sofortmaßnahme gegen Kaffeeflecken auf Autositzen jeder Art eignen sich ph-neutrale Reinigungstücher aus dem Drogeriemarkt. Mit ihnen kann die Verunreinigung sanft abgetupft werden, bis der Fleck weitestgehend verblasst ist. Sind keine solchen Tücher zur Hand, genügt auch ein wenig Mineralwasser. Es wird vorsichtig auf den Fleck geträufelt und im Anschluss wieder gründlich abgetupft. Nach diesen Erste-Hilfe-Maßnahmen dürfte der Kaffeefleck sehr viel blasser geworden sein und kann im weiteren Verlauf gänzlich entfernt werden.

Kaffeeflecken aus Stoffsitzen entfernen

Befindet sich der restliche Kaffeefleck auf Stoffsitzen, gibt es mehrere Möglichkeiten zur vollständigen Entfernung. So eignen sich Hausmittel wie

gut, um Stoffsitze zu behandeln. Während Essig und Backpulver mit Wasser vermischt und auf den Fleck aufgetragen werden, sollte Glasreiniger in seiner puren Form aufgesprüht werden. Für alle drei Mittel gilt eine Einwirkzeit von maximal dreißig Minuten. Dann kann der Fleck mit klarem Wasser und gegebenenfalls etwas Spülmittel ausgewaschen werden und vom Kaffee ist nichts mehr zu sehen. Sollte Glasreiniger bei der Fleckbehandlung zum Einsatz kommen, ist es wichtig, diesen zunächst an einer unauffälligen Stelle zu testen. So gehen PKW-Besitzer sicher, dass das Reinigungsmittel weder Struktur noch Farbe der Autositze angreift.

Leder und Kunstleder brauchen besondere Behandlung

Auch Leder- und Kunstledersitze sind nicht gefeit vor den Folgen verschütteten Kaffees. Sie sollten jedoch etwas vorsichtiger behandelt werden, um die empfindliche Oberfläche nicht zu zerstören.

Autositze aus Echtleder können mit ph-neutralen oder basischen Reinigungsmitteln wie mildem Spülmittel oder Handseife behandelt werden. Das Mittel wird hierfür mit etwas kaltem Wasser vermischt und auf den Fleck aufgetragen. Durch sanftes Tupfen, aber niemals festes Reiben, kann der Fleck dann behutsam entfernt werden.

Kunstledersitze mit Kaffeeflecken werden mit ein wenig Backpulver wieder sauber. Aus dem Pulver und wenig Wasser wird eine sämige Paste angerührt, die im Anschluss mit einem weichen und farbechten Baumwolltuch aufgetragen und einmassiert wird. Mit einem sauberen Tuch und etwas klarem Wasser verschwinden sowohl Backpulver-Rückstände als auch der Kaffeefleck.

Es empfiehlt sich, sowohl bei Echtleder als auch bei Kunstleder nach der Fleckbehandlung ein spezielles Pflegemittel aufzutragen. Die größere Belastung, die während der Entfernung von Kaffeeflecken auf das Material einwirkt, kann so wieder ausgeglichen werden.
Text: A. W. / Stand: 10.08.2017

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