So benutzen Sie einen Wäschetrockner

Frau am Wäschetrockner
Was darf alles in einen Wäschetrockner?
Foto: © Gina Sanders

Wäsche kann man auf verschiedene Art und Weise trocknen. Wann immer die Möglichkeit besteht, sollten frisch gewaschene Kleidungsstücke sowie Haushalts- und Tischwäsche im Freien auf der Leine getrocknet werden. Doch nicht immer sind die Bedingungen dazu optimal und gerade in der kalten Jahreszeit sind viele Menschen auf der Suche nach einer Alternative. Diese kommt in Form eines Wäschetrockners daher - ein wirklich praktischer Haushaltshelfer, welcher der Wäsche die Nässe entzieht und uns das Aufhängen auf der Leine beziehungsweise dem Wäscheständer erspart.
Was darf in den Wäschetrockner?

Welche Trocknungsstufe darf es sein?

Möchte man zum ersten Mal einen Wäschetrockner benutzen, so tauchen vermutlich einige Fragen zu dessen Bedienung auf. Mittels eines Drehknopfes oder verschiedener Tasten lässt sich die die gewünschte Trocknungsstufe auswählen. Dabei unterscheiden viele Trocknermodelle zusätzlich die Art des Gewebes - also Baumwolle oder Mischgewebe. Nicht jeder Wäschetrockner ist gleich, doch meist hat man die Wahl, ob man seine Wäsche bügeltrocken, schranktrocken, stark trocken oder extra trocken haben möchte. Gerade für Wäschestücke, welche nach dem Trocknen noch gebügelt werden sollen, empfiehlt sich das Programm "bügelfeucht". Durch die Restfeuchte in der Wäsche lassen sich so die Textilien wesentlich einfacher glätten - und zwar auch dann, wenn Ihnen keine spezielle Dampfbügelstation zur Verfügung steht. Für die ganz normale Wäsche, welche nicht extra gebügelt werden muss, reicht die Option "schranktrocken" völlig aus. Im vergleich zu "stark trocken" oder "extra trocken" spart diese Einstellung viel Energie und die Wäsche fühlt sich dabei auch noch kuscheliger an.

Darf jedes Wäschestück in den Trockner?

Unerfahrene Wäschetrockner-Besitzer könnten versucht sein, ihre gesamte Wäsche in den Trockner zu geben. Doch dies kann zu bösen Überraschungen führen und damit enden, dass vielleicht das Lieblings-Shirt stark eingelaufen ist und jetzt höchstens noch der 12-jährigen Tochter passt. Daher prüfen Sie bitte bevor Sie ein Wäschestück in den Trockner geben, ob dieses überhaupt dafür geeignet ist. Den Hinweis dafür finden Sie in den eingenähten Pflegeetiketten. Ein Kreis in einen Quadrat, welches mit einem Kreuz durchgestrichen ist, bedeutet, dass dieses Stück keine maschinelle Trocknung verträgt. Ein Punkt im Kreis steht für reduzierte Temperatur und sind zwei Punkte ersichtlich, so dürfen diese Textilien bei normaler Temperatur getrocknet werden.

Tipps zum Befüllen des Wäschetrockners

Haben Sie sich einen Trockner gekauft, so finden Sie in der beigelegten Bedienungsanleitung auch einen Hinweis auf die maximale Füllmenge des Gerätes. Diese wird in Kilogramm angegeben und bezieht sich immer auf das Gewicht der nassen Wäsche. Damit die gesamte Füllung am Ende wirklich den gewünschten Trockenheitsgrad aufweist, ist es wichtig, den Wäschetrockner nicht zu überladen. Vermeiden Sie zudem das gemeinsame Einfüllen von weißer und farbiger Wäsche, da es hierbei zu unschönen Verfärbungen kommen kann. Die Die Reißverschlüsse oder Knöpfe der Bettwäsche sollten immer geschlossen werden, da sich sonst kleinere Textilien, wie etwa Unterwäsche oder Waschlappen, in ihr verfangen können und in Folge dessen nicht richtig trocknen. So manche Hausfrau hat schon einen Socken vermisst, welcher dann beim nächsten Bettenüberziehen plötzlich wieder zum Vorschein kam.

Gut geschleudert spart Energie

Im Gegensatz zum Trocknen der Wäsche auf der Leine benötigt ein Wäschetrockner für seine Aufgabe Energie aus der Steckdose. Um Strom zu sparen überlegen Sie daher genau, wann der Trockner zum Einsatz kommt und welcher Trocknungsgrad für Sie persönlich ausreichend ist. Zudem können Sie deutlich Energie sparen, indem die Wäsche vor dem Einlegen in den Trockner gut geschleudert wird. Empfohlen werden mindestens 1200 Umdrehungen; je höher die Schleuderzahl, desto trockener kommt die Wäsche aus der Maschine und der Trockner benötigt weniger Zeit für seine Arbeit. Doch beachten Sie auch hier wieder die Pflegehinweise auf den Textilien, denn nicht alle Wäschestücke vertragen eine hohe Schleuderzahl.

Wenn der Trockenvorgang beendet ist

Mit einem Signalton macht sich der Trockner bemerkbar und verkündet so, dass er seine Aufgabe erledigt hat. Entnehmen Sie nach Möglichkeit sofort die getrockneten Wäschestücke und schütteln Sie diese vor dem Zusammenlegen noch einmal kurz auf. Länger im Trockner verbleibende Wäsche kann Knitterfalten bekommen und Sie haben danach mehr Arbeit beim Bügeln. Entleeren Sie nach Beendigung des Trockenvorganges den Wassertank und entfernen Sie die Flusen im Sieb. So ist das Gerät beim nächsten Einsatz sofort startklar. Mehr Tipps zum Wäschetrockner reinigen

Sie sehen: es ist gar nicht so schwierig einen Wäschetrockner zu benutzen. Mit der Zeit gewöhnen Sie sich an diesen tollen Haushaltshelfer und möchten Ihren Trockner bald nicht mehr missen.
Mehr Infos über Wäschetrockner

Im Wäschetrockner werden auch harte Handtücher wieder weich.
Text: K. L. / Stand: 08.08.2018

Wäschetrockner

Haushaltsgeräte

Technik im Haushalt