Sind Trocknerbälle sinnvoll?

Mann am Wäschetrockner
Wieviele Trocknerbälle brauche ich? - Symbolbild: © kerkezz

Erfahren Sie in diesem Artikel wie sinnvoll die Verwendung von Trocknerbällen ist, wieviele man braucht und wie sie angewendet werden.

Trocknerbälle: Ein Überblick

Die regelmäßige Nutzung eines Wäschetrockners ist in vielen Haushalten alltäglich. Handtücher werden weicher und die Trocknungszeit verringert sich im Vergleich zur Verwendung von Wäscheleinen erheblich. Mit Trocknerbällen kommt ein Hilfsmittel daher, das den Trockenvorgang sinnvoll unterstützen und sogar verkürzen soll. Hier allerdings ist die richtige Handhabung entscheidend. Lesen Sie auch: Wie funktionieren Wäschetrockner?

Was sind Trocknerbälle?

Bei Trocknerbällen handelt es sich um Bälle, die etwa die Größe eines Tennisballs haben. Sie können eine glatte oder auch genoppte Oberfläche aufweisen und aus Plastik oder Filz bestehen. Das Gewicht eines Trocknerballs dürfte viele Menschen überraschen, denn es muss auf recht hohem Niveau liegen, um auch schwerere Wäscheteile gut voneinander trennen zu können.

Die Frage, ob Trocknerbälle aus Filz oder Kunststoff die bessere Alternative sind, kann pauschal nur schwer beantwortet werden. Fakt ist jedoch, dass sich aus Kunststoffbällen bei hohen Temperaturen Stoffe lösen können, die in Verdacht stehen, gesundheitsschädlich zu sein. Bälle aus Filz gelten daher als die umweltfreundlichere und schadstoffärmere Alternative, sind jedoch gelegentlich auch etwas teurer.

Wie wirken Trocknerbälle?

Trocknerbälle werden vor dem Trocknerdurchlauf gemeinsam mit der Wäsche in die Trommel gegeben. Hier bewegen sie sich während der Drehung der Trommel mit und trennen Wäschestücke voneinander. Das wiederum sorgt dafür, dass die Luft im Inneren des Trockners besser zirkulieren kann, was die Trocknung beschleunigt. Auch die Tatsache, dass Trocknerbälle Wärme speichern und an die Wäsche abgeben unterstützt die Trocknung.

Durch die Lockerung des Trommelinhaltes helfen Trocknerbälle außerdem dabei, Fasern mehr Raum zu geben. So kommt die Wäsche meist noch etwas weicher und "fluffiger" aus dem Trockner. Das Hauptargument jedoch ist die Verkürzung des Trockenvorgangs. So genügt mit dem Einsatz von Trocknerbällen eine kürzere Laufzeit, was beim Sparen von Energie hilft. (Tipps zum Strom sparen)

Wieviele Trocknerbälle und wie anwenden?

Wie bereits erwähnt, werden Trocknerbälle der Wäsche vor dem Durchgang hinzugegeben. Die Anzahl der Bälle sollte sich dabei auf vier bis sechs belaufen und ist abhängig von der Wäschemenge. Sobald die Trocknung abgeschlossen ist, werden die Bälle aus der Wäsche sortiert und an einen luftigen Ort gelegt. Hier können sie gründlich abtrocknen und stehen kurz darauf wieder für den nächsten Durchgang bereit.

Verwendet werden sollten stets nur Trocknerbälle, die auch als solche ausgewiesen sind. Tennisbälle, die gelegentlich als Alternative genannt werden, sind keine gute Idee. Sie nämlich könnten die Wäsche nicht nur verfärben, sondern auch gesundheitsschädliche Chemikalien sowie Weichmacher ausdünsten und an die Wäsche abgeben. Insbesondere für Menschen mit empfindlicher Haut kann das unangenehme Konsequenzen haben. Tennisbälle also gehören auf den Tennisplatz und nicht in den Wäschetrockner.
Text: A. W. / Stand: 08.08.2018

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