Wie Wäsche zum Trocknen aufhängen?

Frau beim Wäsche aufhängen
Beim Wäsche aufhängen alles schön glatt ziehen
Foto: © detailblick-foto

In jedem Haushalt muss in regelmäßigen Abständen Wäsche gewaschen werden. Wenn Kinder zur Familie gehören, dann läuft die Waschmaschine meist mehrmals in der Woche - Singles dagegen haben oft Probleme, eine Maschinenladung überhaupt zusammen zu bekommen.
Wie dem auch sei: die nasse Wäsche muss natürlich getrocknet werden, bevor sie wieder in den Kleiderschrank geräumt werden kann. Ein Wäschetrockner ist praktisch, doch die beste Methode ist immer noch das Aufhängen der Wäsche an der frischen Luft.

Frische Luft für frische Wäsche

Gespannte Leinen zwischen den Obstbäumen im Garten - und dazwischen flatternde Wäschestücke. So haben unsere Großmütter bereits ihre Wäsche getrocknet und wer heute die Gelegenheit dazu besitzt, sollte es genauso tun. Doch auch auf einem kleinen Balkon ist es möglich, einen Wäscheständer zu platzieren. Sonne, Licht und Luft verleihen der Kleidung und der Haushaltswäsche einen frischen Duft. Und das Beste: diese Methode kostet keinen Cent Strom.

Ausschütteln und in Form ziehen

Wenn die Wäsche aus der Maschine kommt, dann ist sie meist ziemlich zerknittert. Bevor sie nun mit Hilfe von Klammern auf der Leine oder dem Wäscheständer befestigt wird, ist es ratsam, die einzelnen Stücke gut auszuschütteln. So werden die durch das Schleudern gepressten Fasern wieder gelockert und Sie ersparen sich in vielen Fällen das Bügeln. Besonders Shirts neigen dazu, mit der Zeit immer labbriger zu werden. Dieser Prozess lässt sich verlangsamen, wenn Sie die Wäschestücke vor dem Aufhängen in Form ziehen.

Gönnen Sie Ihrer Wäsche Freiraum

Wann immer Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie Ihre Wäsche möglichst nicht zu eng beieinander aufhängen. Gerade schwere und dicke Kleidungsstücke, wie Jeans oder Sweatshirts, brauchen sonst zum Trocknen sehr lange. Im Idealfall kann von allen Seiten Luft an die Wäsche. Dies ist jedoch meist nur beim Trocknen auf der Leine realisierbar. Bei Verwendung eines Wäscheständers empfiehlt es sich, Jeans und andere große/schwere Textilien außen aufzuhängen - am besten auf die ausklappbaren Flügel.

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Tipps zum richtigen Aufhängen

Abdrücke von den Wäscheklammern sind unschön und doch ist es wichtig, die Wäsche auf der Leine oder auf dem Wäscheständer zu befestigen. Denn wer möchte schon bei starkem Wind sein Lieblingsshirt irgendwo im Garten suchen müssen... Doch wie werden die einzelnen Textilien am besten aufgehängt?

  • Shirts und Sweater an der Unterseite in Nähe der Seitennähte
  • Jeans und andere Hosen am Bund - ebenfalls in Nähe der Seitennähte
  • Hemden und Blusen kommen auf einen Kleiderbügel
  • Socken am oberen Bündchen - praktisch ist ein Kleinteilehalter am Wäscheständer
  • Bettwäsche mit geöffneten Knöpfen an der Seitennaht, so dass der Wind hinein pusten kann (Tipps zum Bettwäsche bügeln)
  • Pullover und andere Strickwaren werden am besten liegend getrocknet
Und noch ein Tipp: drehen Sie Shirts und andere farbintensive Textilien (wenn dies nicht schon vor der Wäsche geschehen ist) zum Trocknen auf Links. So werden die Kleidungsstücke geschont und die Farben verblassen nicht so schnell.

Das richtige Aufhängen der Wäsche erspart Ihnen eine Menge Arbeit und in vielen Fällen können Sie auf das häufig als lästig empfundene Bügeln verzichten.
Text: K. L. / Stand: 10.10.2018

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