Staubwischen leicht gemacht

Mädchen beim Staubwischen
Wie oft sollte man Staubwischen?
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In jedem Haushalt fallen ständig Arbeiten an, die es zu erledigen gilt. Eine davon ist das Staubwischen.

Die meisten Hausfrauen und Hausmänner sind nicht gerade begeistert, wenn sie den Staublappen in die Hand nehmen müssen, denn das Ergebnis dieses Unterfangens ist leider stets nur von kurzer Dauer. Kaum hat man sich versehen, ziert eine neue Staubschicht die Oberfläche von Schränken, Kommoden, Fensternischen und dergleichen.
Doch mit dem richtigen Staubtuch lässt sich die Arbeit zumindest erleichtern.

Wie wird Staub gewischt?

Jeder weiß, wie schnell sich Staub in der Wohnung verteilt. Möchte man ihn wegwischen, so sollte stets von oben nach unten gearbeitet werden, da sonst die gereinigten Flächen direkt wieder schmutzig werden.

Gehen Sie daher systematisch vor und putzen Sie zunächst auf Gardinenstangen, Lampen und hohen Schränken. Vor allem an Zimmerdecken und in den Raumecken bilden sich gern staubbedeckte Spinnweben, denen es beim Hausputz natürlich ebenso an den Kragen gehen sollte. Hierfür eignet sich ein Staubwedel mit Teleskopstiel sehr gut, da so auch schwer erreichbare Stellen gesäubert werden können. Danach werden Kommoden und Schränke vom Staub befreit. Gerade dort stehen häufig allerlei Dinge herum, die das Staubwischen erschweren. Auch wenn es einen Mehraufwand bedeutet: räumen Sie jeden Gegenstand zur Seite und reinigen Sie die Oberfläche mit dem Staubtuch komplett. Auch hier wird wieder von oben nach unten gearbeitet.

Welches Staubtuch ist geeignet?

In vielen Haushalten wird immer noch mit dem klassischen trockenen Staubtuch geputzt. Doch dieses hat einen entscheidenden Nachteil: der Staub wird direkt wieder aufgewirbelt und setzt sich sogleich woanders nieder, da er nicht im Tuch gebunden wird. In der Praxis hat sich daher ein leicht angefeuchtetes Baumwolltuch bewährt, welches im gleichen Arbeitsgang auch kleinere Flecken mit entfernt. Das Tuch sollte beim Staubwischen hin und wieder mit klarem Wasser (eventuell unter Verwendung von etwas Allzweckreiniger) ausgewaschen werden. Wer lieber auf die trockene Variante setzt, dem empfehlen sich spezielle Einmal-Staubtücher aus synthetischen Spezialfasern. Durch ihre elektrostatische Eigenschaft ziehen sie den Schmutz an, so dass er gut am Tuch haften bleibt. Nachteil: diese relativ teuren synthetischen Tücher sind Einmalprodukte, welche nach der Benutzung über den Restmüll entsorgt werden müssen.

Wie oft muss Staub gewischt werden?

Das Staubwischen gehört genauso zur Haushaltshygiene wie beispielsweise das Putzen der Toilette oder die Reinigung der Küchenarbeitsplatte. Etwa ein- bis zweimal die Woche sollte der Griff zum Staubtuch erfolgen. Bei Hausstauballergikern oder Personen mit Haustieren unter Umständen auch öfter. Theoretisch könnte man auch jeden Tag Staub wischen, da sich dieser wirklich sehr schnell auf allen Oberflächen wieder einfindet. Doch dazu fehlt in vielen Haushalten einfach die Zeit und es ist für eine normale und gesunde Familie auch nicht notwendig. Mindestens einmal im Monat ist es ratsam, auch die Grünpflanzen in der Wohnung vom Staub zu befreien. Sie werden sich wundern, wie frisch diese plötzlich wieder erscheinen! Apropos Pflanzen: sie dienen nicht nur dazu, das Zuhause wohnlicher zu gestalten, sondern filtern auch Schadstoffe und sorgen für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Durch diese wiederum wird der Staub besser gebunden und breitet sich nicht so schnell aus.

Staubwischen gehört zu den eher unliebsamen, aber notwendigen Hausarbeiten, welche regelmäßig anfallen. Wer dabei systematisch vorgeht und das richtige Staubtuch benutzt, kann sich die Putzerei deutlich erleichtern.
Text: K. L. / Stand: 14.10.2017