Waschmittel für die Handwäsche

Frau sucht Waschmittel für die Handwäsche aus
Welches Waschmittel für die Handwäsche? - Foto: © Korta

Erfahren Sie in diesem Artikel welches Waschmittel für die Handwäsche geeignet ist.

Waschmittel für Handwäsche: Tipps zu Auswahl und Anwendung

In Zeiten der Waschmaschine wird die traditionelle Handwäsche nur noch selten durchgeführt. Dennoch gibt es Kleidungsstücke und Textilien, die sich nicht ohne Weiteres in der Maschine waschen lassen und hier sogar Schaden nehmen könnten. Prangt das Handwasch-Symbol auf der Pflegeanleitung eines Textils, ist das Waschen ohne Maschine nur empfehlenswert. Die Auswahl des richtigen Waschmittel für die Handwäsche und das passende Vorgehen sorgen für optimale Ergebnisse.
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Welche Waschmittel eignen sich für die Handwäsche?

In der Theorie eignet sich jedes Waschmittel für die Handwäsche, das im Handel erhältlich ist. Dennoch gibt es einige Punkte, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten. So löst sich Flüssigwaschmittel etwas besser im Waschwasser als Pulver. Es ist zwar möglich, auch Waschpulver zu verwenden, hier aber muss vor der Zugabe der Wäsche gründlich mit den Händen gerührt werden. Wer es gerne schnell und komfortabel mag, greift daher besser zu flüssigen Mitteln.
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Auf den meisten Waschmittelpackungen findet sich eine zusätzliche Dosierungsangabe für die Handwäsche. Ist das einmal nicht der Fall, sollte die Menge auf ein Drittel der Maschinendosierung verringert und mit fünf Litern Wasser vermengt werden.

Die Auswahl des passenden Waschmittels für die Handwäsche wird selbstverständlich auch von der Art des Textils beeinflusst. So können gewöhnliche Feinwaschmittel für Synthetikfasern, Baumwolle und andere unempfindliche Materialien genutzt werden, während für Wolle und Seide besser ein Spezialwaschmittel zum Einsatz kommt.

Wie wird richtig von Hand gewaschen?

Um Kleidungsstücke und nicht allzu große Textilien zu waschen, sollte am besten eine kleine Wäschewanne mit etwa fünf Litern lauwarmem Wasser gefüllt werden. Auch ein sauberes Waschbecken eignet sich gut als Behältnis. Größere Textilien wie Bettwäsche, Vorhänge oder auch Tischdecken können kurzerhand in der Badewanne gewaschen werden. Es lohnt sich, jedes Wäschestück einzeln zu waschen, um ein Abfärben zu verhindern und die Reinigung so effektiv wie möglich zu gestalten.

In das lauwarme Wasser hinein wird dann das entsprechend dosierte Waschmittel gegeben und gründlich mit der Hand verrührt. Wer sensible Hände hat, sollte bei der Handwäsche gut sitzende Handschuhe tragen. Sobald das Waschmittel gelöst ist, darf das erste Kleidungsstück in die Seifenlauge gelegt und behutsam untergedrückt werden. Eine Einweichzeit von etwa fünf Minuten genügt, bevor das Wäschestück vorsichtig mit den Händen geknetet wird. Zeigen sich hartnäckigere Flecken, ist auch sanftes Reiben an den betroffenen Stellen erlaubt. Gerade bei Seide oder Wolle jedoch ist ausschließlich leichtes Reiben erlaubt, um die Fasern nicht zu beschädigen.
Tipps zum Seide waschen und Wolle waschen

Nach dem Waschen ist das Wäschestück vollgesaugt mit Seifenlauge. Diese Lauge muss nun gründlich ausgewaschen werden. Am leichtesten gelingt das, wenn das zuvor zum Waschen benutzte Behältnis geleert, ausgespült und anschließend mit klarem Wasser befüllt wird. In diesem Wasser erfolgt dann das Durchspülen der Wäsche so lange und so oft, bis sich kein Schaum mehr bildet und alle Reste entfernt sind. Hier kann es notwendig werden, das Wasser mehrmals auszutauschen. Auch ein Ausspülen der Kleidung unter laufendem Wasser ist eine gute Idee, wenn sich an manchen Stellen noch Waschmittelreste zeigen.

Die nassen Textilien werden am Schluss sanft gedrückt, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Auf keinen Fall darf dabei mit viel Kraft vorgegangen werden und auch das Auswringen kann bei vielen Stoffen für den Verlust der Form oder brüchige Fasern sorgen.

Wäsche nach der Handwäsche trocknen

Selbstverständlich sind Textilien nach der Handwäsche deutlich nasser als nach einem Schleudergang in der Maschine. Daher sollten sie vorsichtig auf ein Handtuch gelegt und mit diesem aufgerollt werden. Durch leichten Druck von außen wird das Wasser aus dem Wäschestück geholt und vom Handtuch aufgesaugt. Sobald die Wäsche nicht mehr extrem nass ist, kann sie je nach Art und Anleitung hängend oder liegend getrocknet werden.
Text: A. W. / Stand: 10.10.2018

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