Fenster putzen mit dem Dampfreiniger

Fenster putzen mit Dampfreiniger
Mit einem Dampfreiniger kann man auch die Fenster putzen
Foto: © cunaplus

Fenster putzen gehört zu den verbreitetsten Arbeiten in jedem Haushalt, aber auch zu den unbeliebtesten. Neben einem mitunter hohen Kraftaufwand bei der Reinigung stark verschmutzter Scheiben spielt beim Frustpotenzial nicht selten auch die Schwierigkeit einer wirklich streifenfreien Sauberkeit eine erhebliche Rolle. Dampfreiniger können hier eine ebenso effektive wie wirkungsvolle Alternative zum manuellen Putzen sein.

Fenster putzen ohne spezielle Reinigungsmittel

Eine kinderleichte Fensterreinigung im Handumdrehen - wer möchte das nicht? Mit einem Dampfreiniger wird dieser Traum schnell wahr. Durch ihre effektive Wirkungsweise vermögen Dampfreiniger allein mit dem im Tank befindlichen Wasser nicht nur Staub und Schmutz zu entfernen, sondern auch Keimen und Bakterien den Garaus zu machen. Und das mit nur wenig Anstrengung und in einem überschaubaren Zeitrahmen.

Um die Vorteile dieser Reinigungsart nicht gleich wieder ins Gegenteil zu verkehren und am Ende einen Mehraufwand zu erzeugen, sollte vor dem Kauf immer genau geprüft werden, welches Modell für den jeweiligen Haushalt auch wirklich geeignet ist. Ganz grundsätzlich bietet der Handel hier in erster Linie zwei Arten von Dampfreinigern an: Bodengeräte und Fenstersauger. Gemeinsam ist ihnen, dass die Verwendung spezieller Reinigungsmittel entfällt und ausschließlich mit Wasser gereinigt wird. Fensterputzen leicht gemacht

Bodengerät und Fenstersauger

Bodengeräte haben den entscheidenden Vorteil, dass sie sich zumeist auch für andere Reinigungsaufgaben im Haushalt benutzen lassen. Bei einer Verwendung für Fensterflächen sollte hier immer auf einen ausreichend großen Tank geachtet werden. Da neues Wasser immer erst dann nachgefüllt werden darf, wenn das Gerät abgekühlt ist, kann ein zu kleiner Tank die eigentlich einzusparende Zeit schnell wieder zunichte machen. Als geeignet erwiesen haben sich daher Dampfreiniger mit einem Füllvolumen von rund zwei Litern. Sie sind ausreichend dimensioniert, zugleich aber nicht übermäßig schwer.

Fenstersauger als zweite Möglichkeit stellen eine Weiterentwicklung des klassischen Dampfreinigers für Badezimmer dar. Hier wird der Wasserdampf durch einen speziellen Mikrofaserbezug geleitet und anschließend wieder eingesogen. Größere Verschmutzungen sind mit dieser Methode jedoch kaum zu bewerkstelligen, da das kleine Stück Mikrofaser schnell an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Überdies ist hier bei Akku-Modellen oft nur ein sehr kleiner Wassertank verbaut. Fenstersauger sollten daher nur in kleineren Wohnungen mit wenigen Fenstern eingesetzt werden.

Schnell gute Ergebnisse beim Fenster putzen mit Dampfreiniger

Ob Bodengerät oder Fenstersauger - um mit einem Dampfreiniger schnell gute Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt sich folgende Vorgehensweise: Im ersten Schritt wird unter Einsatz der Dampfdüse grober Schmutz auf der Fensterscheibe gelockert. Die gelösten Partikel werden sodann mithilfe eines trockenen Tuches weggewischt. Anschließend erfolgt unter abwechselndem Einsatz der Dampfdüse und eines Abziehers die Feinreinigung. Ein guter Tipp ist es hier, einen Aufsatz mit integrierter Gummilippe zu verwenden. Auf diese Weise wird der Einsatz eines separaten Abziehers entbehrlich. Aufgrund der schnellen Trocknung bleiben Schlieren dann so gut wie immer aus. Strahlend saubere Fenster sind also dank eines Dampfreinigers keine Schwierigkeit mehr. Stand: 10.10.2018

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