Hausmittel gegen Halsschmerzen und Schluckbeschwerden

Eine Tasse Kamillentee
Kamillentee ist ein Hausmittel gegen Halsschmerzen
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Halsschmerzen, die oft zusammen mit Schluckbeschwerden auftreten können sehr unangenehm sein. Auslöser können Viren, Bakterien oder andere Keime sein, die den Hals reizen. Die Folge ist, dass sich die Schleimhäute entzünden, der Hals rot wird (innen), anschwillt und schmerzt.

Halsschmerzen sollten nach ein bis zwei Tagen besser werden und nach 7 Tagen verschwinden. Dauern die Schmerzen länger oder werden von starken Schluckbeschwerden oder gar Atemnot begleitet, sollte man sofort einen Arzt aufsuchen.

Halsschmerzen sind meist Symptome für eine Erkältung oder Grippe. Es kann aber auch ein Symptom bei ernsthaften Erkrankungen wie Diphtherie, Mumps, Pseudo-Krupp, Rachenentzündung oder anderen Erkrankungen des Hals-Nasen-Rachenbereiches sein. Hier ist unbedingt ärztlicher Rat erforderlich.

Bei leichten Halsschmerzen helfen einige altbewährte Hausmittel, die wir Ihnen hier gern vorstellen möchten.

Das hilft gegen Halsschmerzen

Gurgeln:
Das Gurgeln mit Salbeitee oder mit Salzlösung ist entzündungshemmend.

Tees:
Salbeitee oder Kamillentee wirkt ebenfalls entzündungshemmend und sorgt gleichzeitig für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Saft:
Zitronensaft, Aroniasaft, Holunderbeeren- oder Sanddornsaft enthalten viel Vitamin C, dies dient der Unterstützung der körpereigenen Abwehr. Sie können auch mit Tee gemischt werden.

Halswickel:
Nicht nur ein Schal um den Hals gehört zu einer Halsentzündung, auch wärmende Halswickel mit Kartoffeln, die in einem Leinentuch zerdrückt für ein paar Stunden langsam Wärme abgeben, lindern die Beschwerden. Manche hingegen bevorzugen kalte Quarkwickel, die die Entzündung bekämpfen. Hier gilt es, auf den eigenen Körper zu hören.

Milch mit Honig:
Erhitzen Sie eine Tasse Milch, lassen diese auf Trinktemperatur abkühlen und geben einen Esslöffel Honig dazu. Das lindert die Schmerzen.

Hinweis: Unsere Artikel können den ärztlichen Rat nicht ersetzen! Bei Fragen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens!
Text: C. D. / Stand: 21.03.2017