Hausmittel bei Erkältung

Zwei Gläser mit Tee
Bei einer Erkältung sollte man viel trinken -
Vorzugsweise Kräutertee - Foto: © Markus Mainka

Spätestens im Herbst jeden Jahres, wenn es draußen ungemütlicher und nasskalt wird, beginnt überall im Lande das große Schnäuzen, Niesen und Husten. Fast jeden Menschen erwischen mindestens ein bis zwei Erkältungen im Jahr, Kinder sind weitaus häufiger betroffen.

Wen wundert es also, dass die Palette der Hausmittel gegen die Volkskrankheit "Erkältung" groß und erprobt ist. Denn Hausmittel können bei einer Erkältung ebenso wirksam sein, wie dessen Kollegen aus der Apotheke. Wir stellen Ihnen im Folgenden einige wichtige Hausmittel gegen Erkältung vor. Sie finden sowohl Hausmittel für Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber und Husten als auch Tipps für das Allgemeinbefinden.

Was hilft gegen Erkältungskrankheiten? Tipps für das Allgemeinbefinden

  • Bettruhe:
    Auch wenn der Job drängt oder die zu erledigenden Aufgaben sich stapeln: Bettruhe gibt dem Körper die nötige Zeit, sich allein zu erholen.
  • Trinken:
    Viel Trinken unterstützt den Heilungsprozess. Kräutertees und Saftschorlen sind optimal.
  • Hühnersuppe:
    Sie kräftigt und ist leicht verdaulich. Dank des Inhaltsstoffs Cystein schwellen Schleimhäute besser ab und Entzündungen werden bekämpft. Mit Chili gekocht, wirkt sie zudem schweißtreibend.
  • Vollbäder:
    Vollbäder eignen sich sehr gut, um die Durchblutung des Körpers anzuregen. Badezusätze wie Eukalyptus- oder Fichtennadelöl, sowie Menthol befreien zudem die Atemwege. Die Muskeln können entspannen, da das Bad entkrampfend wirkt.
  • Raumklima:
    Feuchte Luft begünstigt den Heilungsprozess. Das Aufhängen von feuchten Tüchern, auf die auch einige Tropfen ätherisches Öl gegeben werden kann, lassen die Schleimhäute nicht austrocknen.
  • Vitamine:
    Sie stärken die Abwehr und unterstützen den Körper bei der Selbstheilung. Vitaminreiches Obst, wie zum Beispiel Kiwis, Zitronen oder Orangen, sollten zum Speiseplan gehören.
  • Kneippsche Güsse:
    Kneipps Wasseranwendungen sind bei Erkältungen zur Stärkung des Immunsystems hervorragend geeignet. Welcher Guss bei einer Erkältung passt, hängt von der jeweiligen Person und deren persönliche Beschwerden ab. Das Internet gibt Auskunft über die richtige Behandlung.
  • Ansteigendes Fußbad:
    Beginnend bei 33°C Wassertemperatur wird ein Fußbad durchgeführt, aller ein bis zwei Minuten wird dann langsam warmes Wasser aufgefüllt, so lang, bis die Temperatur 45°C erreicht. So wird der Körper provoziert, einen leichten Schweißausbruch zu haben und die Durchblutung angeregt. Das Bad sollte nicht länger als zehn Minuten dauern und ist für Patienten mit Bluthochdruck nicht geeignet.

  • Kopf hoch lagern:
    Besonders die Nächte sind mit einer Erkältung oft eine Qual. Wird der Oberkörper hoch gelagert läuft weniger Sekret in die Atemwege und auch das Abhusten fällt leichter.

Hausmittel gegen Erkältung sind sehr umfangreich. Oft werden sie von Generation zu Generation weitergereicht. Gerade bei Kindern sind Hausmittel eine echte Alternative zu den Produkten aus der Apotheke, die auf einen ähnlichen Wirkungseffekt bauen, jedoch oft mehr Nebenwirkungen haben.
Hinweis: Unsere Artikel können den ärztlichen Rat nicht ersetzen! Bei Fragen wenden Sie sich bitte immer an einen Arzt oder Apotheker Ihres Vertrauens!

Text: C. D. / Stand: 22.06.2017