Wäscheduft

Gewaschene Handtücher und Hyazinthe
So hält der Wäscheduft lange - Foto: © Ekaterina Senyutina

Erfahren Sie in diesem Artikel wie die Wäsche frisch duftet. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für den angenehmen Wäscheduft!

So duftet die Wäsche frisch

Wer morgens im Badezimmer steht und sich einen frischen Pullover anzieht, möchte keinesfalls mit muffigem Geruch konfrontiert werden. Auch Handtücher und andere Kleidungsstücke sollten nach Möglichkeit angenehm riechen. Neutraler Duft ist zwar ein Zeichen dafür, dass in Waschmaschine, Schrank und Trockner alles in Ordnung ist, reicht aber vielen Menschen nicht. Besser wäre es doch, wenn die Wäsche selbst einen angenehmen Duft verströmen würde, der sich nicht zu schnell verliert. Diese Möglichkeiten gibt es:

Wäsche schon in der Maschine beduften

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Kleidung und Handtücher bereits während eines Waschgangs zu beduften. Als Klassiker gilt hier Weichspüler. Dieser Zusatz soll die Wäsche nicht nur geschmeidiger machen, sondern ist zusätzlich mit aromatischen Duftstoffen angereichert, die sich mit der Wäsche verbinden. Das Problem: Weichspüler kann nicht immer eingesetzt werden. Auch besonders umweltfreundliche Verbraucher möchten ihn aufgrund seiner Zusatzstoffe nicht verwenden.

Eine weitere Lösung stellt sogenanntes Wäscheparfum dar. Es wird meist in die Waschmaschinentrommel gegeben und sorgt dafür, dass die Wäsche vor und nach dem Trocknen angenehm duftet. Doch auch hier gibt es verschiedene Nachteile. Besonders der ökologische Aspekt ist nicht zu vernachlässigen, denn Wäscheparfüms enthalten Stoffe, die beim Übertritt in das Grundwasser schädlich sein können. Auch die Tatsache, dass eine weitere Verpackung in den Haushalt Einzug hält, lässt viele Verbraucher an der Sinnhaftigkeit von Wäscheparfüm zweifeln.

Natürlicher kann das Beduften von Wäsche in der Maschine erfolgen, wenn natürliche Öle verwendet werden. Ätherische Öle gibt es heute in großer Anzahl. Von Lavendel über Orange bis hin zu Blütenmischungen oder auch Gewürzdüften können Verbraucher hier wählen, was ihnen am besten gefällt. Es genügt, wenige Tropfen in das Weichspülerfach zu geben, um den Duft des Öls auch nach der Wäsche noch genießen zu können.

Lösungen Trockner und Bügeleisen

Wer seine Wäsche nicht in der Waschmaschine, sondern erst später mit Duft versehen will, kann das mit Hilfe des Trockners tun. Hier gibt es die Möglichkeit, sowohl Trocknertücher als auch Trocknerbälle zu verwenden, die mit Duftstoffen ausgestattet sind. Sie drehen sich im Trockner mit, was den Duft gleichmäßig verteilt. Nachteil dieser Optionen: Es entsteht Abfall, der die gesamte Müllmenge des eigenen Haushaltes vergrößert.

Auch für das Bügeln selbst existiert eine Möglichkeit, Wäsche zu beduften. Bügelwasser, das in der Drogerie erhältlich ist, gibt es nicht nur in neutraler, sondern auch in duftender Form. Es kann in den Tank gewöhnlicher Dampfbügeleisen gefüllt werden und verdampft ohne Probleme. Trifft der heiße Dampf auf die Wäsche, dringen die Duftstoffe in die Fasern ein. Auch hier gilt: Die Flasche erzeugt Abfall und chemische Duftstoffe können potenzielle Allergieauslöser sein.

Wäscheduft im Schrank

Es ist möglich, Wäsche auch dann lange duftend zu halten, wenn weder Waschmaschine noch Trockner oder Bügeleisen hierfür verwendet werden sollen. Die wohl einfachste Lösung ist das Legen duftender Accessoires zwischen die Wäsche im Kleiderschrank. Lavendelsäckchen, kleine Beutel mit Potpourri oder auch duftende Naturseifen eignen sich sehr gut, um ganze Schubladen oder Schrankfächer mit herrlichem Duft auszustatten. Wer möchte, kann auch Trocknertücher in den Schrank legen. Diese jedoch verlieren ihren Duft im Vergleich zu den anderen Optionen schneller.
Text: A. W. / Stand: 20.04.2019

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