Radieschen aufbewahren und Tipps für Einkauf

Text: S. G. (Hausfrau) / Letzte Aktualisierung: 21.04.2021

Frische Radieschen aufbewahren
Worauf sollte man beim Einkauf und der Lagerung von Radieschen achten? - Foto: © EM Art

Wie Radieschen lagern? Am besten kühl und dunkel!

Sie sind die Frühlingsboten unter den Gemüsen: Radieschen gehören zu den ersten Gemüsesorten, die im Frühjahr geerntet werden können. Mit ihrer knallroten Farbe laden sie zum Verzehr ein, ihr würzig-frischer Geschmack verfeinert Salate und weitere Frühlingsgerichte. Auch pur als Snack sind die knackigen kleinen Knollen beliebt. Sie enthalten viel Vitamin C. Ihre Schärfe verdanken sie dem Senföl.
Was gibt es beim Kauf zu beachten und wie sollte man Radieschen lagern damit sie langefrisch bleiben? Hier finden Sie Tipps:

Radieschen einkaufen: So erkennen Sie frische Ware

Radieschen gibt es im Supermarkt zwar das ganze Jahr über zu kaufen, in Deutschland haben sie allerdings von April bis Oktober Saison. Um frische Radieschen aus deutschem Anbau zu erkennen, achten Sie auf die Herkunftsbeschreibung. Die Blätter sollten saftig grün und die Knollen knackig sein, keine Risse, Dellen oder verfärbte Stellen aufweisen. Welkes Blattwerk und runzelige Radieschen deuten darauf hin, dass das Gemüse schon etwas länger in der Auslage liegt.

Radieschen aufbewahren: Am besten im Gemüsefach lagern

Die meisten Verbraucher lagern Radieschen wohl im Kühlschrank. Das ist auch ganz richtig so. Im Gemüsefach bleibt das rote Wurzelgemüse zwei bis drei Tage lang knackig. Entfernen Sie vor der Lagerung die Blätter mit einem scharfen Messer. Das Blattwerk entzieht den Knollen nur unnötig Wasser und lässt sie schneller runzelig werden. Noch länger frisch bleiben Radieschen, wenn Sie sie in ein feuchtes Tuch einwickeln oder in einer Schale mit Wasser lagern. Auch in einem kühlen Keller kann man Radieschen aufbewahren - wenn auch nicht für lange Zeit!
Weitere Tipps zur Lagerung von Obst & Gemüse

Radieschen zu lange gelagert und weich geworden

Haben Sie die Radieschen etwas zu lange gelagert, werden sie weich. Doch das muss nicht gleich heißen, dass man sie nicht mehr essen kann! Legen Sie das Gemüse in eine Schale mit Wasser. Die Radieschen nehmen das Wasser auf und werden wieder knackig. Sie müssen dafür allerdings etwas Geduld aufbringen.

Kann man Radieschen einfrieren?

Ja, man kann Radieschen einfrieren, aber das ist nicht unbedingt zu empfehlen. Eingefroren halten die Radieschen bis zu 8 Monate, werden beim Auftauen allerdings glasig und etwas unansehnlich. Zum Einfrieren werden die Radieschen gründlich gewaschen, das Grün entfernt und dann muss das Gemüse gut trocknen. Legen Sie das Gemüse dann in eine Gefrierbox oder Gefriertüte, verschließen diese gut und beschriften sie. Nun dürfen sie ins Gefrierfach. Zum Auftauen holen Sie einfach den Behälter aus dem Gefrierfach und lassen die Radieschen im geschlossenen Behälter bei Zimmertemperatur auftauen.

Radieschen zubereiten: Gründlich waschen

Radieschen werden in der Regel roh verzehrt, bei der Zubereitung gibt es kaum etwas zu beachten. Waschen Sie die Radieschen vor dem Verzehr gründlich und lassen sie abtropfen. Dann passen sie gut zu Salaten und bringen Pepp in Gemüsesuppen. Wer etwas Neues ausprobieren möchte, kann Radieschen in etwas Butter oder Pflanzenöl in der Pfanne anbraten. Dank ihrer Schärfe passen gebratene Radieschen gut zu asiatischen Gerichten. Oder Sie trinken die Radieschen - in einem Smoothie. Sehr gut harmoniert das Radieschen mit Buttermilch, Zitrone und etwas Kresse. Das ist mal ein würziger Smoothie, der Lust auf Frühling macht. Lesen Sie auch: Gemüse zubereiten - So gehts!

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