Bild aufhängen

Erfahren Sie in diesem Artikel wie man ein Bild aufhängt. Welches ist die richtige Höhe? Wie kann man das Bild befestigen? Worauf sollte man bei der Befestigung des Bildes achten?

Frau hängt ein Bild an die Wand
Wie kann man ein Bild aufhängen?
Foto: © JackF

Bilder gerade und sicher aufhängen

Ein Bild aufzuhängen kann einige Herausforderungen an den Heimwerker stellen. Das Bild sollte schließlich nicht nur exakt gerade hängen, sondern auch in der richtigen Höhe. Dazu kommt die Wahl der richtigen Befestigung eines Bildes. Nicht für jedes kleine Bild muss extra ein Loch gebohrt werden. Manch eine kleine Dekoration kann sogar geklebt werden. Dabei kommt es natürlich auf das Gewicht des Bildes an. Hier zeigen wir, wie Sie Bilder gerade und sicher an die Wand bringen. Lesen Sie auch: Stilvolle Dekoration der Wohnung

Ausrichten und Höhe des Bildes

Wie das Bild später auch angebracht und aufgehängt wird, die Wasserwaage ist das wichtigste Werkzeug bei der Aufhängung von Bildern. Nichts wirkt unordentlicher und chaotischer als Bilder, die krumm und schief an den Wänden hängen. Machen Sie sich die Mühe, vor dem Anbringen der Bilder mit einem Bleistift und der Wasserwaage vorsichtig die obere Kante des Bilderrahmens an der Wand zu markieren.

Doch wo sollte sich der obere Rand des Bildes überhaupt befinden? Der mittlere Bereich eines Bildes sollte etwas niedriger liegen als das eigene Auge. In den meisten Museen ist die Mitte des Bildes daher etwa 145 Zentimeter über dem Boden. Dies ist auch in etwa die Höhe der Mittellinie, wenn Sie zwei Reihen Bilder übereinander aufhängen. Bei drei Reihen ist es wiederum die Mitte der mittleren Reihe. So wirken Bild und Raum harmonisch.

Aufhängung und Befestigung am Bild

Im Baumarkt und beim Bastelbedarf gibt es kleine Aufhänger, die hinten auf den Bilderrahmen geklebt, genagelt oder sogar geschraubt werden können. Je nach Gewicht des Bildes reicht teilweise bereits die geklebte Version. Diese Aufhänger sind mit einem Dreieck aus Draht versehen, das die Platzierung des Bildes zusätzlich erleichtert. Allerdings muss der Aufhänger genau in der Mitte angebracht werden, wenn nur ein Halter genutzt wird.

Bei großen schweren Bildern mit sperrigen Bilderrahmen eignet sich eine Drahtaufhängung. Diese wird von hinten an beiden Rahmenseiten angebracht. Die Drahtaufhängung sollte etwa ein Drittel der Rahmenhöhe tiefer als der obere Rand angebracht werden. Der Draht muss möglichst so lang gewählt werden, dass sich die Aufhängung später etwas unterhalb des oberen Rands befindet. Die Platzierung an der Wand wird so erleichtert, denn selbst mit zwei leicht schiefen Schrauben oder Nägeln in der Wand, lässt sich das Bild mit dem Draht noch gerade rücken.

Bild aufhängen - Bohren, nageln oder lieber kleben?

Welche Befestigung an der Wand für ein Bild ideal ist, hängt in erster Linie vom Gewicht des Bildes mit seinem Rahmen ab. Kleine Bilder können heute recht zuverlässig geklebt werden. Allerdings ist dabei häufig eine Beschädigung der Tapete die Folge. Außerdem halten die Klebepunkte nur auf glatten Oberflächen, die gute alte Raufasertapete trägt sicher kein noch so kleines Gemälde auf Dauer. Lässt das Material der Wand es zu, kann mit einem Stahlnagel schon ein recht hohes Gewicht gehalten werden. Vorsichtig, beim Einnageln von Stahlnägeln in Mauerwerk kann der Nagel leicht abbrechen und ins Gesicht fliegen. Sie sollten eine Schutzbrille tragen!

Die sicherste und stabilste Variante, um auch sehr schwere Bilder zu tragen, sind Dübel und Schraube. Das macht aber nur Sinn, wenn die Wand aus Stein ist. Bei einer Rigipswand kann es schwer werden, überhaupt Bilder aufzuhängen. Hier sollten Sie die Position der Unterkonstruktion ermitteln, um genau dort das Bild aufzuhängen.
Text: B. M. / Stand: 14.10.2017

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