Schweißflecken in der Matratze

Eine saubere Matratze
Schweißflecken in der Matratze entfernen
Foto: © geografika

Matratzen sind einer ständigen Beanspruchung ausgesetzt und sollten daher regelmäßig gereinigt werden. Besonders schwierig ist es dabei, Flecken von Schweiß zu entfernen, die sich leider nicht immer vermeiden lassen. Zwar kann die Matratze mit einer Auflage geschützt werden, aber auch diese kann der Schweiß vor allem in den Sommermonaten oder bei bettlägerigen Personen durchdringen. Am einfachsten können die Flecken aus abnehmbaren Bezügen entfernt werden - sie werden einfach in die Waschmaschine gesteckt und bei einer möglichst hohen Temperatur gewaschen. Ist das nicht möglich oder gehen die Flecken auch durch das Waschen nicht aus dem Bezug, kann man den Schweißflecken mit einigen Hausmitteln zu Leibe rücken.

Schweißflecken aus dem Matratzenbezug entfernen

Gegen Schweißränder auf dem Matratzenbezug hilft häufig ein Bad in einer Lauge aus Wasser und Waschsoda. Hierin wird der Bezug am besten über Nacht eingeweicht. Anstelle von Soda können auch Natron oder Backpulver verwendet werden, die sich üblicherweise in jeder Küche finden. Auch das Einreiben mit Gallseife oder einem Fleckenmittel hilft bei der Schweißfleckenentfernung. Wenn der Bezug nicht abgenommen werden kann, müssen die Schweißflecken direkt auf der Matratze behandelt werden. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass die Matratze nicht zu nass wird, damit das Trocknen nicht zu lange dauert. Ist die Matratze nicht richtig ausgetrocknet, können nämlich Schimmel oder Stockflecken die Folgen sein. Zum Trocken nimmt man die Matratze daher am besten aus dem Bett und stellt sie ans offene Fenster oder an die Heizung.

Wenn der Bezug nicht abgenommen werden kann

Für die Behandlung von Schweißflecken auf Matratzen haben sich vor allem Essig, Zitronensäure, Natron oder Backpulver bewährt. Essig oder Zitronensäure können mit etwas Wasser vermischt und in eine Sprühflasche gegeben werden. Anschließend werden die Flecken damit besprüht und mit einer Haushaltsbürste in die Flecken eingearbeitet. Nach einer Einwirkungszeit von zehn bis fünfzehn Minuten, wird die Matratze mit klarem Wasser und einem Tuch etwas nachgerieben. Dasselbe Procedere kann mit einem Brei aus Backpulver oder Natron und etwas Wasser durchgeführt werden. Hilfreich ist auch die Behandlung mit Ammoniak, das im Verhältnis 1:1 mit Wasser gemischt wird. Die Behandlung mit einem Dampfreiniger ist zwar ebenfalls möglich, allerdings besteht hier die Gefahr, dass zu viel Feuchtigkeit in die Matratze eindringt.
Text: H. J. / Stand: 22.06.2017