Matratzenpflege

Mann zieht einen Matratzenschoner auf die Matratze
Ein Matratzenschoner trägt viel zur Matratzenpflege bei - Foto: © VadimGuzhva

Ein gesunder Schlaf wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Neben einer ruhigen Umgebung in einem gut gelüfteten Raum gehört dazu auch eine bequeme Schlafunterlage. Die meisten Menschen wählen für diesen Zweck eine Matratze. Diese kann man in vielen Größen und Ausfertigungen kaufen, doch eines haben alle gemeinsam: Nur wenn sie sauber sind und den Körper stützen, dienen sie einem erholsamen Schlaf.

So pflegen Sie Ihre Matratze richtig

Generell wird bei Matratzen von einer Lebensdauer zwischen acht bis zehn Jahren ausgegangen. Vernachlässigt man jedoch die Pflege, kann das nicht nur ihre Lebensdauer wesentlich verkürzen, sondern auch eine Beeinträchtigung der Gesundheit zur Folge haben.

Schutz vor Verschmutzungen durch Bezüge und Matratzenschoner

Matratzen bestehen in der Regel aus einem Kern aus Latex, Schaumstoff oder Naturprodukten, der mit einem Bezug aus Drell, mehrlagigem Jersey oder Frottee überzogen ist. Diese Materialien verschmutzen nach einiger Zeit durch Hautschuppen, Schweiß, Staub und die Ausscheidungen von Hausstaubmilben. Matratzen bedürfen daher einer regelmäßigen und sorgfältigen Pflege. Durch geeignete Maßnahmen kann allerdings vorgebeugt werden, sodass die Reinigung vereinfacht wird. Matratzenschoner oder abnehmbare Bezüge schützen die Matratzen und können zudem komfortabel gewaschen werden. Haushaltsexperten empfehlen die Wäsche in der Waschmaschine im Kochwaschprogramm bei 90 Grad, sofern dies möglich ist. Auskunft hierüber gibt meistens das Textilpflegesymbol auf einem eingenähten Etikett. Staub und Milben können sich allerdings auch unter einem Bezug ansammeln. Wird dieser abgenommen, ist es eine gute Gelegenheit, die Matratze abzusaugen oder mit einer Bürste zu reinigen.

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Regelmäßiges Belüften verhindert Schimmel und unangenehme Gerüche

Um Schimmel und üblen Gerüchen vorzubeugen, muss die Matratze ausreichend belüftet werden. Von unten ist das am besten durch einen Lattenrost gewährleistet. Damit hier die Luft zirkulieren kann, sollte der Raum unter dem Lattenrost frei sein. Schonerdecken, die zwischen Lattenrost und Matratze gelegt werden, schützen zwar vor mechanischer Beanspruchung und damit vor einem Durchscheuern des Bezugs, verringern aber die Luftzufuhr. Es wird daher empfohlen, eine Matratze circa alle sechs bis acht Wochen zu wenden. Außerdem sollte das Bett während des sorgfältigen Lüftens des Schlafzimmers nicht abgedeckt werden. Nur dann gibt die Matratze die beim Schlafen abgegebene Feuchtigkeit an die Luft. Wasserdichte Matratzenschoner verhindern das Eindringen von Feuchtigkeit in die Matratze von oben, sind aber üblicherweise nicht atmungsaktiv. Das kann unangenehm für den Schläfer sein, da der nächtliche Schweiß nicht abtransportiert wird. Diese Schoner zu verwenden, ist daher nur in Ausnahmefällen ratsam.
Text: H. J. / Stand: 14.10.2017