Garage entrümpeln und aufräumen

Text: A. W. (Familienberaterin, Hausfrau) / Letzte Aktualisierung: 10.07.2020

Aufgeräumte Garage
In einer aufgeräumten Garage hat auch das Auto wieder Platz! - Foto: © trekandphoto - stock.adobe. com

Erfahren Sie in diesem Artikel wie man die Garage entrümpeln und aufräumen kann.

Die Garage entrümpeln: Struktur statt Chaos

Bei der Garage handelt es sich um einen besonders gefährdeten Ort, wenn es um das Risiko einer "Vermüllung" geht. Da dieser Platz abseits des Hauses nur selten besucht und oft nicht einmal für den PKW genutzt wird, sammeln sich hier schnell allerhand Dinge an. Eine sorgfältige Entrümpelung hilft dabei, endlich wieder durchzublicken.

Unrat oder nicht? Kategorien helfen!

In der Garage landet meist, wofür im Haus kein Platz mehr ist. Das können Lacke, Farben, Gartengeräte, Spielsachen und noch viel mehr Dinge sein, die im ersten Moment gut an den Platz außerhalb des Hauses passen. Nicht selten kommt es dann jedoch zu einer raschen Vermehrung der abgestellten Sachen, bis nicht nur die Regale, sondern auch Flächen auf dem Boden voll sind.

Beim Entrümpeln der Garage sollten nach Möglichkeit Kategorien angelegt werden. Es lohnt sich, große Müllsäcke, Kisten und Wannen bereitzuhalten, um die sortierten Dinge darin zu lagern.

Die passenden Kategorien für die Garage sind:

  • Abfall
    All jene Dinge, die offensichtlich defekt, beschädigt oder aus anderen Gründen ein Fall für die Entsorgung sind, dürfen in den Müll wandern. Hier ist es wichtig, zunächst einen Müllhaufen anzulegen und im weiteren Verlauf sorgfältig zu trennen.
  • Bleibt in der Garage
    Selbstverständlich gibt es auch Sachen, die in der Garage genau richtig sind und bleiben dürfen. Diese sollten dann an einem festen Platz gesammelt und später wieder eingeräumt werden. Vor dem Einräumen lohnt es sich, Regale zu säubern, sie gegebenenfalls noch einmal festzuziehen und falls nötig durch weitere Stauraum-Möbel zu ergänzen.
  • Gehört woanders hin
    Nicht selten kommt es vor, dass Dinge in der Garage landen, die eigentlich an einen ganz anderen Platz gehören. Geschirr vom letzten Grillabend, Kleidung, die alte Schwimmtasche und vieles mehr gehört beispielsweise dazu. Diese Sachen werden gesammelt und anschließend dorthin gebracht, wo sie hingehören.
  • Gut, aber nutzlos
    Die Kinder sind längst zu groß für das Sandspielzeug und dennoch steht eine ganze Kiste davon in der Garage? Mit der Heckenschere hat auch schon ewig niemand mehr etwas anfangen können und das große Kanu zum Aufblasen verstaubt seit langer Zeit in der Ecke? All das sollte künftig nicht mehr in der Garage aufbewahrt, sondern an Menschen weitergegeben werden, die diese Dinge gut gebrauchen können.

Tipp:
Überprüfen Sie wirklich jeden Gegenstand. Ist der Rasenmäher wirklich noch in Ordnung? Hält der Grill noch eine Saison durch? Machen Sie am bei lange nicht benutzten Dingen auch einen Gebrauchstest. Wenn Sie beim Garage entrümpeln genau hinschauen, ersparen Sie sich später die Zeit auf die Schnelle etwas Neues besorgen zu müssen.

Entsorgung: Müll ist nicht gleich Müll

Abfall kann in der Garage sehr vielfältig daherkommen. Vom alten Radio über den Topf mit Holzlasur bis hin zur zerrissenen Abdeckhaube für den Grill müssen unterschiedliche Dinge auf zu ihnen passenden Wegen entsorgt werden.

Das kann Folgendes sein:

  • Restmüll
  • Papiermüll
  • Sperrmüll
  • Sondermüll
  • Elektroschrott

Was genau wie entsorgt werden muss, beantworten die Verantwortlichen der Gemeinde individuell. Oft nämlich kann es hier deutliche Unterschiede geben.
Tipps zur Mülltrennung

Alt aber noch gut? Verschenken oder verkaufen

Bei allen Dingen, die die Garage nun endlich verlassen und anderenorts einen anderen Menschen glücklich machen sollen, bestehen mehrere Optionen.

So können sie

  • auf dem Flohmarkt verkauft werden.
  • über Kleinanzeigenportale verkauft werden.
  • über Portale oder auch an Freunde und Verwandte verschenkt werden.

Welcher Weg sich am ehesten anbietet, muss selbstverständlich individuell entschieden werden. Gerade innerhalb der Familie und des Freundeskreises sind Dinge oft schnell verschenkt, während Kleinanzeigenportale und Flohmärkte bei wertvolleren Sachen durchaus etwas Geld in die Haushaltskasse spülen können. Dinge, die aufgehoben wurden und trotz mehrfacher Versuche weder verschenkt noch verkauft werden konnten, dürfen ein halbes Jahr lang in einer Kiste in der Garage ausharren. Hat sich auch nach sechs Monaten keine Verwendungsmöglichkeit ergeben, sollten die Dinge final entsorgt werden.
Tipp: Damit Sie das nicht vergessen sollten Sie es sich in eine To-Do-Liste eintragen.

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