Schnittblumen in der Wohnung

Ein Strauß Schnittblumen
Schnittblumen machen die Wohnung gemütlicher
Foto: © Kautz15

Ein schönes Zuhause ist ein Ort, an dem man nach einem langen Arbeitstag gern zurückkommt. Die eigenen vier Wände lassen sich mit Möbelstücken und verschiedenen Deko-Elementen wohnlich gestalten, jedoch fehlt ohne Grünpflanzen und Schnittblumen einfach "das gewisse Etwas". Während Ficus, Efeutute & Co bei guter Pflege über Jahre hinweg immer denselben Anblick bieten, kann mit Schnittblumen ganz nach Lust und Laune ein Farbtupfer ins traute Heim gebracht werden.

Doch worauf sollte man beim Kauf von Schnittblumen achten? Wie pflegt man sie richtig, damit man auch lange Freude daran hat? Welche Blumen kann man zu einem Strauss kombinieren? Das und mehr erfahren Sie auf den folgenden Seiten:

Tipps für Schnittblumen

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  • Tipps für den Kauf von Schnittblumen [bald]

Freude durch Blumen

Blumen sind ein sehr beliebtes Mitbringsel - sei es auf einer Hochzeit, einer Geburtstagsfeier, zum Krankenbesuch oder einfach so, wenn gute Freunde kommen. Die meisten Menschen freuen sich über einen schön gebundenen Strauß und schmücken damit gern ihr Zuhause. Doch warum immer darauf warten, Schnittblumen geschenkt zu bekommen? Verwöhnen Sie sich doch selbst einmal und kaufen Sie sich beispielsweise ein paar farbenfrohe Gerbera, edle Rosen oder frühlingshafte Tulpen. Blumen zaubern einen Hauch Frische in den Wohnraum und das Auge freut sich, wenn es etwas Natürliches erblickt. Mit Blumen kann beispielsweise der Essbereich ansprechend dekoriert werden und auch der Schreibtisch im Büro verliert seinen tristen Charakter, wenn dort eine Vase mit herrlichen Schnittblumen steht.

Vorsicht bei giftigen Blumen

Katze frisst Blumen
Katzen und Kinder vergreifen sich gerne mal an
Schnittblumen - Foto: © olezzo

Der schöne Blumenstrauß mit der herrlichen Deko wird von den Katzen als hoch interessant eingestuft und auch kleine Kinder greifen gern nach Schnittblumen, wenn diese in ihrer Reichweite stehen.

Doch hier ist wirklich Vorsicht geboten, denn viele Blumen sind giftig und können bei Verzehr zu heftigen Symptomen und gar zum Tod führen. Leider ist die Liste der giftigen Schnittblumen sehr lang. Zu ihnen gehören unter anderem Maiglöckchen, Chrysanthemen, Calla, Hortensien, Hyazinthen, Lilien, Narzissen, Orchideen, Tulpen und Christrosen. Zur Sicherheit sollten Schnittblumen daher nur in Räumen aufgestellt werden, zu denen Kinder und Haustiere keinen Zugang haben.

Schnittblumen als Dufterlebnis

Keine Frage: durch Blumen erhält jeder Raum einen Mehrwert, denn sie tragen ganz wesentlich zu einer wohnlichen Atmosphäre bei. Und manche Sorten verströmen dazu noch einen lieblichen Duft. Haben Sie die Wahl und kaufen sich die Blumen selbst, so fragen Sie sich: möchte ich damit nur meine Wohnung dekorieren oder wünsche ich mir durch ihren Duft ein ganz besonderes Flair? Jasmin, Freesien und Lilien duften meist recht intensiv, wogegen dies bei Rosen ganz unterschiedlich sein kann. Die Königin der Blumen ist besonders bei Romantikern sehr beliebt und leicht duftende Exemplare verbreiten eine sinnliche Stimmung. Doch nicht in jedem Raum sind duftende Schnittblumen erwünscht. So können zu intensiv riechende Sorten zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen; besonders dann, wenn diese im Schlafzimmer stehen.

Alternativen aus dem eigenen Garten

Manchmal langweilt einen das Sortiment der Floristikfachgeschäfte oder die Einheitssträuße für 1,99€ aus dem Discounter. Dann kann ein Blumenstrauß aus dem eigenen Garten eine schöne Alternative sein. So lässt sich gerade der Frühling sehr gut mit Blausternen, Christrosen oder Narzissen ins Haus holen. Aber auch Pfingstrosen, Mohnblumen oder die Jungfer in Grün verbreiten in der Wohnung ein angenehmes Flair. Blumen aus dem Garten sind stets frisch und weisen im Gegensatz zu mancher Importware keine Pestizidbelastung auf. Zudem ist es einfach ein schönes Gefühl, den Lohn seiner Arbeit und Mühe wachsen zu sehen und sich letztendlich daran zu erfreuen, wenn diese dann in der Vase stehen.

Schnittblumen pflegen

Oftmals haben Schnittblumen aus dem Floristikfachgeschäft einen langen Transportweg hinter sich und müssen sich erst einmal ein wenig erholen. Schneiden Sie dafür die Stängel mit einem scharfen Messer schräg an - so können diese das Wasser und das meist beigefügte Nährstoffkonzentrat besser aufnehmen. Blätter, welche in das Wasser hineinragen, sollten entfernt werden, da sonst Fäulnisprozessen der Weg bereitet wird. Sorgen Sie dafür, dass die Blumen keinen Durst leiden müssen und stellen Sie diese an einen Platz, der nicht der direkten Sonnenausstrahlung ausgesetzt ist. So können Schnittblumen - je nach Sorte - durchaus bis zu zwei Wochen lang Freude schenken.
Text: K. L. / Stand: 21.02.2017