Wäschepflege ist eine Wissenschaft für sich

Frau bei der Wäschepflege
Tipps zur Wäschepflege
Foto: © Norman Pogson

Wer jemals Wäsche waschen musste, sei es für sich allein oder für eine ganze Familie, der weiß, dass das fast eine Wissenschaft für sich ist. Schmutzig rein in die Waschmaschine und sauber raus? Schön wär's, wenn es so einfach wäre! Tatsächlich ist es das aber nicht. Wie oft hört man von verfärbter Wäsche und von Pullis, die vor der Wäsche gepasst haben und nach der Wäsche, nur noch vom Lieblingsteddy getragen werden konnten. Damit Ihnen das nicht passiert, heißt es also aufpassen, wenn es um die Wäschepflege geht.

Die perfekte Wäsche fängt schon beim Sortieren an. Freunden Sie sich mit den Pflegeetiketten Ihrer Bekleidung und Ihrer Heimtextilien an, das ist schon die erste Hälfte des Erfolgs. Die zweite Hälfte ist dann das Sortieren nach Farben. Hell und Dunkel mag zwar eine attraktive Kombination sein, in der Waschmaschine vertragen sie sich aber gar nicht. Da gehört hell zu hell und dunkel zu dunkel. Noch einmal eine Ausnahme sind schneeweiße Textilien. Um sie vor dem Vergrauen zu schützen, kann man optische Aufheller in die Waschmaschine geben. Die wirken bei Weiß Wunder - bei farbigen Textilien sind sie aber nicht angeraten.

Tipps zur Wäschepflege

Auf den folgenden Seiten geben wir Ihnen ein paar Tipps zur Wäschepflege. Wie bekommt man Flecken wieder raus? Wie bügelt man richtig? Wie trocknet man die Wäsche am besten?

Die Wäsche richtig waschen

Damit wären wir beim zweiten Teil der Wäschepflege. Das Sortieren nach hell und dunkel und die richtige Temperatur sind eine Sache; die Waschmittel eine andere. Vor allem empfindliche Fasern wie Seide und Wolle nehmen es sehr übel, wenn sie mit harschen Präparaten behandelt werden. Wolle neigt dann zum Verfilzen; Seide verliert ihren angenehmen Griff und kann lappig werden. Deshalb sollte man bei allen zarten Geweben zu Spezialmitteln greifen. Schöne Dessous wäscht man am besten mit der Hand. Wenn das jedoch nicht gewünscht wird, dann sollte man sie mindestens in ein Wäschesäckchen geben und so zusätzlich schützen. Die Säckchen sind übrigens auch ideal für Textilien, die mit wertvollen Stickereien oder Pailletten verziert sind.

Trotz aller Sorgfalt und der richtigen Waschmittel holt man leider manchmal Wäschestücke aus der Maschine, die nicht richtig sauber geworden sind. Vor allem Flecken halten sich hartnäckig. In solchen Fällen hilft nur eines: Die Wäschestücke müssen vorbehandelt werden. Wer Kinder hat, kennt zum Beispiel das Problem mit Spuren von Filzstiften. Sie werden vor der Wäsche am besten mit Alkohol oder Terpentin herausgelöst. Ein Albtraum, der leider allzu häufig wahr wird, sind Rotweinflecken. Sie haben einen in einer Tischdecke und kriegen ihn einfach nicht raus? Probieren Sie es mit Selterswasser! Gegen verfärbte Socken hilft das Einweichen in eine Boraxlösung aus der Apotheke. Danach ganz normal in die Maschine geben.

Weitere Tipps für die Wäsche:

Text: St. H. / Stand: 18.01.2017