Reinigungsmittel - ganz ohne geht es nicht

Reinigungsmittel und Putzlappen
Welche Reinigungsmittel braucht man wirklich?
Foto: © Heiko Barth

Wer bewusst durch seine Wohnung läuft, wird erstaunt sein wie viele Reinigungsmittel uns in unserem täglichen Leben begleiten. Und auch wenn nicht jeder gerne putzt und wäscht, legen doch die meisten Wert auf sauberes Geschirr, frische Wäsche im Schrank oder einen freien Blick durchs Fenster. Um dies zu gewährleisten, geben uns große Chemiekonzerne zahlreiche Reinigungsmittel an die Hand und auch Oma hat einige von ihren bewährten Hausmitteln parat.

Benutzen wir Alltagsgegenstände wie Kleidung, Töpfe oder die Dusche, hinterlassen wir nun einmal Verschmutzungen, die wieder beseitigt werden müssen. Leider kommt niemand daran vorbei. Um die Entfernung von Schmutz und Verunreinigungen leichter oder überhaupt zu bewerkstelligen, brauchen wir die Reinigungsmittel. Im Haushalt üblicher sind wasserlösliche Reiniger, in der Industrie werden jedoch auch viele nichtwässrige Lösungsmittel eingesetzt.

Welches Reinigungsmittel eignet sich wofür?

Der Clou bei Reinigungsmitteln ist zu wissen, welches am besten wofür wirkt. Nicht jeder Reiniger ist für alle Oberflächen geeignet. Für Wäsche und andere Textilien wie den Stoffbezug der Couch brauche ich eben ein anderes Mittel, als für die Reinigung meines Cerankochfeldes oder den Zusatz in der Scheibenwischanlage meines Autos. Und auch für die Toilette sollte es schon ein anderes Mittel als für die Haarwäsche sein. Ebenso die Art der Verunreinigung entscheidet über das Reinigungsmittel. Möchte ich die Möhrenflecken aus der Kinderkleidung entfernen verwende ich ein alternatives Waschmittel als zur Pflege meiner Seidenbluse oder einer Jacke aus reiner Schurwolle.

Es ist erstaunlich, welche Reinigungsmittel uns so im Allgemeinen umgeben. Oft nehmen wir sie selbst bei bewusstem Hinschauen gar nicht wahr, so zum Beispiel beim morgendlichen Griff zur Zahncreme oder dem Benutzen von Besteck, welches nur durch den Klarspüler in der Spülmaschine keine Kalkflecken zeigt.

Bei all den Erleichterungen, die uns durch die fertigen Reinigungsmittel aus Drogerien und Supermärkten zugutekommt, vergessen wir oft, wie schädlich diese für unsere Umwelt und nicht zuletzt die Gesundheit sein können. Viele zusätzliche Komponenten in Reinigungsmitteln sind biologisch nicht abbaubar oder verursachen Allergien und Reizungen. Der übermäßige Gebrauch von fertigen Reinigern kann durch die ergänzende Anwendung von einfachen Hausmitteln schon oft vermieden werden. Mit Soda oder Natron lassen auf vielen Gebieten im Haushalt effektive Ergebnisse präsentieren, vom Reinigen des Herdes angefangen bis hin zu verstopften Abflüssen. Und viele andere Hausmittel wirken ebenso effizient auf diversen anderen Gebieten.

Sorgfältiges Nachdenken vor der Anwendung eines Reinigungsmittels und das Aussortieren überflüssiger Reiniger im alltäglichen Gebrauch helfen nicht nur der Gesundheit und der Umwelt, sondern sparen auch noch bares Geld.
Text: C. D. / Stand: 21.02.2017

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