Erfahren Sie in den folgenden Artikeln welche Hausmittel bei welchen Krankheiten helfen. Denn es muss ja nicht immer gleich Chemie ins Spiel kommen!
Einfache Gesundheitstipps für den Alltag
Unsere Gesundheitstipps:
Aktuelle Gesundheitstipps für den Frühling 2026:
- Pollenallergie – richtig lüften: Für Allergiker beginnt jetzt die anstrengendste Zeit. Lüften Sie in der Stadt am besten morgens, auf dem Land eher abends – dann ist die Pollenbelastung am geringsten. Pollenschutzgitter an den Fenstern können zusätzlich helfen. Unsere Tipps: Lüften bei Pollenallergie
- Frühjahrsmüdigkeit mit Bewegung bekämpfen: Viele fühlen sich im Frühling trotz schönem Wetter müde und antriebslos. Der Körper stellt sich von der dunklen auf die helle Jahreszeit um. Tägliche Spaziergänge an der frischen Luft und viel Tageslicht helfen dem Körper, sich schneller anzupassen. Auch leichte Wechselduschen am Morgen bringen den Kreislauf in Schwung.
- Zeckenzeit beginnt: Sobald die Temperaturen dauerhaft über 8 °C steigen, werden Zecken aktiv. Tragen Sie bei Spaziergängen in hohem Gras oder im Wald lange Kleidung und suchen Sie sich und Ihre Kinder danach gründlich ab. Entfernen Sie Zecken möglichst schnell und gerade mit einer Zeckenzange oder Zeckenkarte.
- Sonnenschutz schon im Frühling: Die UV-Strahlung wird ab März deutlich stärker, die Haut ist nach dem Winter aber noch nicht an die Sonne gewöhnt. Cremen Sie sich bei längeren Aufenthalten im Freien ein – besonders Gesicht, Ohren und Nacken. Kinder brauchen besonderen Schutz.
- Gartenarbeit rückenschonend gestalten: Jetzt beginnt die Gartensaison und damit häufig auch die Saison für Rückenschmerzen. Knien Sie beim Unkrautjäten lieber auf einem Kniepolster statt sich zu bücken, und wechseln Sie regelmäßig die Position.
- Unfälle bei der Gartenarbeit vermeiden: Leiter, Heckenschere, Rasenmäher – im Garten lauern einige Gefahren. Tragen Sie festes Schuhwerk und Handschuhe, und prüfen Sie Geräte vor dem ersten Einsatz auf Beschädigungen.
- Vitamin D tanken: Nach dem langen Winter sind die Vitamin-D-Speicher bei vielen Menschen erschöpft. Nutzen Sie jede Gelegenheit für einen Aufenthalt im Freien – schon 15 bis 20 Minuten Sonne auf Gesicht und Unterarme helfen dem Körper, Vitamin D zu bilden.
- Facharzttermine: So lange warten gesetzlich Versicherte
Welche Hausmittel helfen bei welchen Krankheiten?
Oma wusste früher immer gleich, welches Hausmittel bei bestimmten Beschwerden hilft. Heute ist dieses Wissen leider allzu oft in den Hintergrund gerückt, obwohl die Methoden sich bei leichten und harmlosen Erkrankungen über Jahrhunderte bewährt haben. Viel zu schnell greifen wir heute zu Produkten aus der Apotheke, deren Beipackzettel samt allen Nebenwirkungen mehrere Seiten umfasst. Doch die Hausmittel erleben wieder eine Renaissance. Sie gehören in den Teil der Naturheilkunde, den auch Laien zu Hause ohne großen Aufwand einsetzen können, um Beschwerden zu lindern oder ihnen vorzubeugen.
Heilpflanzen: von Anis bis Zitronenmelisse
Der Volksmund besagt: gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen. Traditionell gehören Heilpflanzen zu den Hausmitteln. In Tees und Tinkturen verwendet, in Salben verarbeitet oder als Badezusatz eingestreut sind Heilkräuter eine preiswerte und simple Möglichkeit, die Kraft der Natur zur Heilung einzusetzen. So wirkt beispielsweise Anis schleimlösend und krampflösend und wird deshalb gern gegen Husten und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Ingwer wird vor allem in der traditionellen asiatischen Medizin verwendet. Er hat einen antioxidativen und entzündungshemmenden Effekt und wird gern bei Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit, in Asien auch gegen Rheuma, Muskelschmerzen und Erkältung eingesetzt. Als weiteres Beispiel sei die Zitronenmelisse genannt, die beruhigend und krampflösend wirkt. Sie wird oft bei Einschlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
Lebensmittel mit heilender Wirkung
Auch Lebensmittel können als Hausmittel dienen. Wer kennt nicht die berühmte stärkende Hühnerbrühe, die Kranken zur Heilung gereicht wird? Die Ernährung besitzt in der Naturheilkunde einen hohen Stellenwert, so auch bei den Hausmitteln. Diätisch kommen sie zum Einsatz, beispielsweise bei Magen-, Galle- und Leberbeschwerden oder auch bei Darmproblemen und Pilzerkrankungen. Andererseits werden Lebensmittel auch in der manuellen Therapie mit Hausmitteln angewandt, etwa bei Kartoffelwickeln oder Quarkumschlägen.
Manuelle Hausmittel
Wer eine total verschnupfte Nase hat, sollte ein Dampfbad nehmen. Der eingeatmete heiße Wasserdampf befeuchtet die Atemwege. Manuelle Hausmittel verbinden oft die heilsame Wirkung von Kräutern oder Lebensmitteln mit physikalischen oder chemischen Effekten. So lindern Spülungen mit Salzwasser oder Tees Beschwerden, Wadenwickel senken Fieber und Quarkumschläge beruhigen Entzündungen. Eine halbe Zwiebel kann auf einem Mückenstich den Juckreiz lindern. Kneippsche Güsse, Wassertreten oder Wechselduschen können den Heilungsprozess einer Erkrankung begünstigen und die Abwehr stärken. Vollbäder aber auch Sitz- und Fußbäder zählen zu den altbewährten Hausmitteln und werden je nach Erkrankung mit Kräutern oder anderen Badezusätzen in ihrer Wirkung verstärkt.
Von der Allergie bis zu Zahnschmerzen - Hausmittel sind vielseitig
Für fast alle harmlosen und nicht lebensbedrohlichen Krankheiten, sind Hausmittel überliefert. Erkältungen, Mückenstiche, Blähungen, Augenentzündung oder Fieber – all dies gab es schon vor hunderten von Jahren. Als die medizinische Versorgung noch nicht so ausgezeichnet wie heute war, haben die Hausmittel eine Vielzahl von Beschwerden gelindert. So wurden Warzen oder Durchfall behandelt, Frauenbeschwerden wie auch Sodbrennen gebessert. Selbst bei Erkrankungen der Gelenke oder bei Problemen mit der Psyche kamen und kommen heute noch Hausmittel zum Einsatz.
Auch Hausmittel können Gefahren in sich bergen
Der Einsatz von Hausmitteln führt mitunter zur schnellen Linderung von Beschwerden. Dennoch kann es passieren, dass man mit Unverträglichkeiten oder gar Allergien reagiert, besonders wenn Heilkräuter zum Einsatz kommen. Auch die Dosierung oder Anwendung eines Hausmittels kann zu Schwierigkeiten führen. Werden beispielsweise Wadenwickel falsch ausgeführt, so könnten diese einen Kreislaufkollaps verursachen.
Hausmittel sind eine echte Alternative zu pharmazeutischen Produkten aus der Apotheke bzw. können unterstützend bei einer schulmedizinischen Therapie wirken, sofern es sich um eine einfache und harmlose Erkrankung handelt.
Hausmittel ersetzen keinen Arzt
Hausmittel haben sich über hunderte von Jahren bewährt und wurden erfolgreich angewandt. Dennoch werden sie lediglich bei harmlosen Erkrankungen eingesetzt oder als Unterstützung einer schulmedizinischen Therapie. Den Hausmitteln sind selbstverständlich Grenzen gesetzt. Sie sind keine alleinige Alternative für die Untersuchung und die Diagnose, wie auch Beratung durch einen Arzt. Haben Sie also das Gefühl, dass das Hausmittel keine oder eine unzureichende Wirkung zeigt bzw. sich die Symptome verschlechtern, scheuen Sie keinesfalls den Weg zum Fachmann und lassen Sie sich ärztlich untersuchen.
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Diese Seite wurde am 09.03.2026 zuletzt aktualisiert!
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