Geschirrspüler - Ein wichtiges Haushaltsgerät

Ein gefüllter Geschirrspüler
Ein Geschirrspüler übernimmt den Abwasch für Sie
Foto: © rookie72

Schluss mit dem Streit darüber, wer heute den Abwasch erledigt! Berge schmutzigen Geschirrs werden dank einer Spülmaschine wie von Zauberhand sauber. Einmal in den Genuss gekommen, möchte kaum einer den sinnvollen Küchenhelfer missen, denn er erleichtert die Hausarbeit merklich. Wer vor der Kaufentscheidung steht, fragt sich zu Recht: worauf muss ich beim Kauf einer Spülmaschine achten?

Tipps zum Thema Geschirrspüler

Auf den folgenden Seiten finden Sie aber noch mehr Tipps rund um die Spülmaschine! Denn man sollte den Geschirrspüler auch richtig einräumen und regelmäßig reinigen, damit das Gerät lange gute Dienste leistet.

Die drei Hauptarten der Spülmaschinen

Welche Maschinenart ihr Zuhause in Ihrer Küche finden wird, hängt letztendlich auch von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Standgeräte

Kaufen Sie nachträglich zu Ihrer Kücheneinrichtung einen Geschirrspüler, so wird es wahrscheinlich ein Standgerät. Es kann solo stehen und dementsprechend frei im Raum aufgestellt werden. Er ist rundum voll verkleidet.

Vollintegrierte Geräte

In Einbauküchen werden vollintegrierte Spülmaschinen eingebaut. Sie stehen unter einer durchgehenden Arbeitsplatte. Die Front der Maschine erhält auf Wunsch die gleiche Optik wie der Rest der Küche und ist äußerlich nicht von einer Schranktür zu unterscheiden. Das Bedienfeld der Spülmaschine befindet sich auf der Oberkante der Tür, verborgen im Inneren des Gerätes.

Teilintegrierte Geräte

Eine Frau räumt die Spülmaschine aus
So eine Spülmaschine erleichtert die Hausarbeit ungemein
Foto: © Whitebox Media

Sie gehören ebenfalls zu den Einbaugeräten. Im Gegensatz zu vollintegrierten Spülmaschinen liegt ihre Bedienblende jedoch im oberen Drittel der Möbelfront sichtbar und ist entsprechend von außen zu betätigen. Der untere Teil der Tür kann im Design der Küche gestaltet werden. Dafür wird entweder die 2 bis 3 cm dicke Möbelblende fest montiert oder eine dünne Dekorblende von 2-3 mm in einen vormontierten Rahmen geschoben.

Alle Gerätearten sind in den Breiten 45 cm und 60 cm käuflich. Schmale Geschirrspüler haben natürlich ein geringeres Fassungsvermögen, in der Regel 6 bis 8 Gedecke. Die 60 cm breiten Spüler werden gern von Familien oder Haushalten mit mehr als 2 Personen genutzt, da sie 12 Gedecke fassen. Spülmaschinen mit den Maßen 55 cm oder 90 cm sind selten hierzulande gebräuchlich. Des Weiteren können die Standgeräte noch in unterbaufähige Geräte und in Tischspülmaschinen unterteilt werden. Ist ein Standgerät unterbaufähig, so lässt es sich durch das Abnehmen der oberen Geräteplatte unter eine Arbeitsplatte integrieren. Tischspülmaschinen sind die kleinste Variante der Spülmaschinen und kommen gern in Gärten oder Singlehaushalten zum Einsatz.

Das sollten Sie beim Kauf eines Geschirrspülers beachten

  • Das Energielabel: Wie auf vielen anderen Elektrogeräten finden Sie auch auf Spülmaschinen das Engerielabel nach EU-Richtlinie, welches Ihnen Auskunft über die Engerieeffizienzklasse des Gerätes gibt. Geschirrspüler mit dem Kennzeichen "A bis A+++" sind besonders wirtschaftlich im Energieverbrauch.
  • Der Wasserverbrauch: Moderne Geräte sind sparsam im Wasserverbrauch und benötigen nur ca. 10 -13 Liter pro Spülgang.
  • Grundprogramme: Nahezu alle Spülmaschinen haben drei Grundprogramme in den Temperaturen von 30, 45 und 65 °C. Oft ist auch eine Vorwäsche separat zuschaltbar.
  • Trocknungwirkungsklasse: Die TWK wird untergliedert in A - G. Je trockener das Geschirr nach dem Spülgang ist, desto besser ist die Trockenwirkungsklasse.
  • Geräuschemmissionen: Alte Spülmaschinen haben sich recht lautstark in der Küche bemerkbar gemacht. Moderne Geräte laufen leise. Mehr als 48 dB sollte das neue Gerät nicht an Betriebsgeräuschen verursachen.

Schön zu haben, aber kein Muss

  • Zusatzprogramme: Das beliebteste Extraprogramm ist das Automatik-Programm. Hier entscheiden Sensoren über den Verschmutzungsgrad des Geschirrs und passen entsprechend den Verbrauch des Wassers und die Temperatur an. Außerdem haben manche Maschinen ein Schnell- oder Sparprogramm im Sortiment, das entweder das Geschirr zügiger mit höherem Energieeinsatz oder eben sparsamer spült.
  • Startzeitvorwahl: Soll die Spülmaschine fertig sein, wenn man früh aufsteht oder soll sie erst nach der Mittagsruhe mit der Arbeit beginnen, ist eine Startzeitvorwahl hilfreich.
  • Restlaufzeitanzeige: Sie gibt Planungssicherheit, denn die restliche Zeit des Spülgangs kann leicht abgelesen werden.
  • Tellerreihen zum Klappen: Besonders bei schmalen Spülmaschinen sind Tellerreihen, die einfach umgelegt werden können, ein echter Komfort. Spielend leicht finden so auch Töpfe und sperriges Geschirr Platz zum Spülen.

Spülmaschinen gehören heute in vielen Haushalten zur Standardausstattung. Der Arbeitsaufwand ist dank einer Spülmaschine deutlich geringer und der Streit, wer das Geschirr spült, entfällt. Allerdings kommen durch eine Spülmaschine neue Diskussionen auf: Wer räumt sie nach dem Spülen wieder aus?

Das brauchen Sie für Ihren Geschirrspüler

  • Geschirrspültabs oder -pulver
  • Spezial-Salz
  • Klarspüler
  • Maschinenpfleger
  • Spülmaschinen-Deo

Was kostet ein Geschirrspüler?

Ganz einfache Geräte bekommt man oft schon ab ca. 250 Euro. Markengeräte können Sie ab ca. 350 Euro kaufen. Umso mehr Funktionen das Gerät hat, umso teuerer ist es. So kann man für einen Geschirrspüler auch leicht 1000 Euro bezahlen. Überlegen Sie also vor dem Kauf genau was Sie von dem Gerät erwarten.
Text: C. D. / K. F. / Stand: 14.10.2017