Wäschetrockner mit Wärmepumpe im Test von Stiftung Warentest

Wäschetrockner im Test

Zeitung mit Verbrauchertipps Foto: © Zerbor

Spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen neuen Wäschetrockner zuzulegen? Dann hat Stiftung Warentest gute Nachrichten für Sie. Für die aktuelle Ausgabe des Verbrauchermagazins haben die Tester 18 Kondensationswäschetrockner mit Wärmepumpe geprüft. Das Ergebnis: Bis auf eines erhalten alle Geräte die Note „gut“. Wäschetrockner mit Wärmepumpe sind auch längst keine Stromfresser mehr. Geräte der Energieeffizienzklasse A+++ verursachen im Jahr Stromkosten zwischen 23 und 34 Euro. Geräte der Energieeffizienzklasse A++ liegen nur leicht darüber, sind in der Anschaffung aber oft wesentlich günstiger. Wer den Trockner nur gelegentlich nutzt, muss auch mit einem A++-Gerät keine hohe Stromrechnung fürchten.

AEG und Miele stellen die Testsieger unter den Trocknern

Die drei besten Wäschetrockner im Test erhalten alle die Gesamtnote 1,7: Die AEG-Modelle T9DE87685 und T9DS87689 sowie Miele TWF 500 WP Edition Eco trocknen in allen Programmen zuverlässig und energieeffizient. Verbraucher müssen mit einem Kaufpreis zwischen 900 und 990 Euro rechnen. Deutlich günstiger sind die Modelle Amica WTP 14321 W (455 Euro) und der Koenic KTD 83012 A2 (400 Euro), die zur Energieeffizienzklasse A++ gehören. Ihre Trockenleistung überzeugt die Tester ebenfalls, wenn auch der Stromverbrauch etwas höher ist als bei den Testsiegern.

Alle Wärmepumpentrockner im Test haben einen Nachteil: Die Programmlaufzeit ist mit über zwei Stunden recht lang. Zudem zeigen viele Geräte auf ihren Bildschirm nicht zuverlässig an, wie lange die Programme dauern.

Hoover: Keine Bewertung möglich

Für ein Modell konnte Stiftung Warentest gar keine Wertung vergeben. Beim Hoover GDX H8A2TC EX-84, mit 395 Euro der preiswerteste Trockner im Test, funktionierte das Bügelfeucht-Programm nur unzuverlässig. So konnten die Tester keine Aussagen zum Stromverbrauch, zur Programmlaufzeit und zu den Umwelteigenschaften machen.

Wärmepumpentrockner arbeiten wesentlich stromsparender als herkömmliche Ablufttrockner oder Kondensationstrockner. Das der Wäsche entzogene Wasser fangen sie in einem Behälter auf, der regelmäßig geleert werden muss. Viele Geräte bringen aber auch einen Schlauch mit, über den sich das Kondenswasser direkt in den Abfluss leiten lässt. Fusseln fangen die Trockner in einem Flusensieb auf. Das muss regelmäßig gereinigt werden, da sonst die Brandgefahr steigt. Ein einfaches Absaugen der Siebe reicht meist aus. Am besten stehen die Trockner in einem gut zu belüftendem Raum. Da die Feuchtigkeit aber in einem geschlossenen System bleibt, ist die Schimmelgefahr geringer als bei Ablufttrocknern. (Tipps zum Wäschetrockner reinigen)

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