Stofftiere regelmäßig waschen

Wie Pluschtiere und Stofftiererichtig waschen?

Stofftiere waschen
Foto: © Otto Durst

Sie sind die besten Freunde der Kinder, trösten bei Tränen und helfen beim Einschlafen. Selbst Teenies oder Erwachsene möchten oft auf die liebgewonnenen und kuscheligen Stofftiere nicht verzichten. Dabei ziehen diese den Schmutz regelrecht an, sei es während des Spielens der Kinder oder beim Verstauben auf dem Regal. Eine regelmäßige Reinigung der Stofftiere ist daher nicht nur für Hausstauballergiker sinnvoll, sondern beugt auch einem Mottenbefall vor.

Stofftiere waschen – Teddy darf baden gehen

Die neueren Stofftiere besitzen ähnlich Kleidungsstücken ein Pflegeetikett. Zumeist können die entzückenden Tierchen in der Waschmaschine, einzeln in Wäschenetze verpackt, im Seidenprogramm mit einem extra Spülgang und geringer Schleuderzahl von 600 Umdrehungen problemlos gereinigt werden. Ein wenig Weichspüler verhindert das statische Aufladen, besonders bei Microfasermaterialien. Nach dem Waschgang wird das Stofftier nochmals mit einem Frottierhandtuch trocken getupft. Für die Vermeidung von Schimmel oder unangenehmen Geruch, muss das flauschige Stofftier langsam und luftig trocknen. Entweder an der frischen Luft, vor einem Ventilator, mit dem Haartrockner oder durch ein kurzes Antrocknen im Wäschetrockner. Letzteres sorgt im übrigen dafür, dass auch das possierlichste Tierchen wieder flauschig weiches Fell bekommt. Wer das Risiko einer Maschinenwäsche nicht eingehen möchte, reinigt die Kuscheltiere einfach bei einer Handwäsche mit Wollwaschmittel.

Seltene Stofftiere brauchen eine Sonderbehandlung

Gerade liebgewonnen Erinnerungstücke aus der Kindheit, Stofftieren mit eingenähten Spieluhren oder Sammlerstücke benötigen besondere Aufmerksamkeit. Sie enthalten oft Stroh, Holzwolle oder Pappscheiben usw. Diese Stofftiere werden zunächst sorgsam abgebürstet oder abgesaugt. Mit Polsterschaum bzw. einem milden Haarwaschmittel und einem Schwamm wird auch der letzte Schmutz aus ihnen herausgetupft. Nach dem Trocknen richtet das anschließende Bürsten mit einer Tierhaarbürste das Fell wieder auf.
(Foto: © Otto Durst)

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