Umfrage: Mehrheit der Verbraucher für verpflichtende Nutri-Score Auszeichnung

Nutri-Score
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Seit Anfang November ist der Nutri-Score in Deutschland offiziell. Anhand der Lebensmittel-Ampel können Verbraucher erkennen, wie ausgewogen die Nährstoffzusammensetzung eines Lebensmittels ist. Eine repräsentative Umfrage der Unternehmensberatung PwC wollte nun herausfinden, was eigentlich die Kunden von der Kennzeichnung halten. Das Ergebnis: Neun von zehn Verbrauchern finden den Nutri-Score gut.

Nutri-Score seit Anfang November freiwillig

Ein A auf dunkelgrünem Grund steht für eine ausgewogene Nährstoffzusammensetzung, ein E auf rotem Grund für ein unausgewogenes und eher ungesundes Lebensmittel: Mit einer fünfstufigen Farb- und Buchstaben-Skala möchte der Nutri-Score Verbrauchern die Auswahl im Supermarkt leichter machen. Anfang Oktober hatte der Bundesrat den rechtlichen Rahmen für die freiwillige Nutzung der Skala geschaffen, im November wurde die Lebensmittel-Ampel offiziell in Deutschland eingeführt. Für die Hersteller ist sie allerdings freiwillig.

Die ersten gekennzeichneten Produkte stehen bereits in den Geschäften. Die Skala bezieht sich auf den Gehalt an Zucker, Fett und Salz, bezieht aber auch empfehlenswerte Inhaltsstoffe wie Ballaststoffe und Vitamine in die Gesamtbewertung ein. Der Nutri-Score wird auf die Vorderseite der Verpackung aufgedruckt und ist damit besser sichtbar und leichter verständlich als die verpflichtenden Angaben zum Nährwertgehalt auf der Rückseite.

Verbraucher finden die Lebensmittel-Ampel gut

Bei den Verbrauchern stößt der Nutri-Score auf große Zustimmung: Der PwC-Umfrage zufolge finden 89 Prozent der Befragten die Lebensmittel-Ampel gut. Eine große Mehrheit, nämlich 85 Prozent, spricht sich sogar dafür aus, die Kennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel und Getränke zur Pflicht zu machen.
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