Alternativen zur Hemdchentüte an der Obst- und Gemüsetheke

Keine Plastiktüten mehr im Supermarkt

Einkäufe in einer Papiertüte Foto: © kucherav

Einkaufstüten aus Plastik sind aus vielen Supermärkten bereits verschwunden. An der Kasse gibt es sie höchstens noch als Kühltasche für tiefgekühlte Waren. Anders sieht es an der Obst- und Gemüsetheke aus: Dort liegen vielerorts noch die sogenannten Hemdchentüten, dünne Plastiktüten, welche die frischen Waren im Einkaufskorb schützen sollen. Aber auch für Hemdchentüten lassen sich Supermärkte Alternativen einfallen.

Pappkartons statt Plastiktüte

Der Discounter Penny druckt auf seine Hemdchentüte die Bitte, diese doch möglichst mehrmals zu verwenden. Ein Rewe-Markt in Wesseling geht noch einen anderen Weg und bietet den Kunden Pappkartons für den Transport von Obst und Gemüse an. Die gibt es im Markt tatsächlich schon länger, eigentlich sind sie für Pflanzen vorgesehen. Aber auch empfindliche Früchte lassen sich darin gut transportieren – und sind darin im Zweifel besser vor dem Zerdrücken geschützt als in einer dünnen Plastiktüte. Die Kartons bestehen aus Recycling-Pappe und sind für die Kunden selbstverständlich kostenlos.
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Umweltfreundlich einkaufen mit Gemüsenetzen

Aber auch Pappkartons kommen irgendwann auf den Müll und müssen aufwendig recycelt werden. Noch umweltfreundlicher wird der Einkauf daher, wenn jeder Kunde seine eigene Tasche mitnimmt. Zum Transport von Obst und Gemüse eignet sich zum Beispiel das gute alte Gemüsenetz aus Stoff. In 120 ausgewählten Rewe-Märkten wurden diese Netze bereits als Alternative zur Hemdchentüte getestet. Die Netze kosten zwar 1,49 Euro im Zweierpack, lassen sich dafür aber auch immer wieder verwenden. Die Netze bestehen allerdings aus Polyester, beim Waschen gehen Kunststofffasern ins Wasser über. Wer besonders nachhaltig einkaufen möchte, wählt einen Obst- und Gemüsebeutel aus Jute oder Baumwolle.
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