Staubwischen: Nicht alle Helfer sind wirklich nützlich

Staubwedel und Mikrofasertücher im Test 2021

Frau beim Staubwischen mit einem Staubwedel
Sind Staubwedel wirklich nützlich? - Foto: © Kzenon - stock.adobe. com

Hausstaub gilt als die wohl größte Herausforderung, wenn es um Sauberkeit innerhalb der eigenen vier Wände geht. Entsprechend groß ist auch die Vielfalt an Produkten, welche schnelle Beseitigung und längere Staubfreiheit versprechen. Nun hat Stiftung Warentest genauer hingesehen und festgestellt, dass sich einige Helfer aus dem Handel wenig gut eignen, um dem Staub effektiv entgegenzutreten. Lesen Sie auch: Staubwischen leicht gemacht

Staub adieu? Wenige Wedel überzeugen

Für die Entfernung von Staub auf Oberflächen gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten. Zu den beliebtesten gehören spezielle Tücher oder auch Wedel, welche über elektrostatisches Gewebe oder Mikrofaser verfügen und somit den Staub an sich binden sollen. Getestet haben die Experten insgesamt 16 Produkte: Zehn Wedel gegen Staub, drei waschbare Tücher und drei nicht waschbare Tücher. Dabei stellte sich heraus, dass lediglich zwei Wedel den Erwartungen entsprechen konnten. Vor allem günstige Produkte aus den Drogeriemärkten schnitten im Test eher schlecht ab. Bei den Staubtüchern gab es keine deutlichen Verlierer. Sie eignen sich daher besser für die regelmäßige Reinigung.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine Rolle

Die gute Nachricht lautet also: Wer gerne möglichst effektiv Staubwischen möchte, sollte zu Tüchern greifen. Alle getesteten Produkte dieser Kategorie kamen gut gegen den Staub an. Zusätzlich aber ist es wichtig, auch über Nachhaltigkeit im eigenen Haushalt nachzudenken. Daher erweisen sich waschbare Staubtücher als die bessere Alternative. So verursacht das regelmäßige Putzen keine kleinen Müllberge und auch in Sachen Kosten stehen die mehrfach verwendbaren Exemplare langfristig besser da. Lesen Sie auch: Wie oft Staubwischen?