Vom richtigen Umgang mit Mikrofasertüchern

Putzen mit Mikrofasertüchern

Ein gelbes MikrofasertuchKaum ein Haushalt, in dem sich heute kein Mikrofasertuch findet. Sie sollen Glas streifenfrei sauber bekommen, Armaturen zum Glänzen bekommen und alle Flächen von Staub und Schmutz befreien – ganz ohne Chemie. Sie fusseln nicht und es gibt sie für kleines Geld in vielen verschiedenen Ausführungen. Beim Putzen mit Mikrofaser gibt es allerdings auch ein paar Dinge zu beachten. Hier finden Sie einige Tipps.

Das richtige Tuch für jede Fläche

Zunächst kommt es auf die Auswahl der richtigen Tücher für den jeweiligen Einsatzzweck an. Mikrofasertücher gibt es nämlich in unterschiedlichen Ausführungen. Tücher mit eng aneinanderliegenden Fasern nehmen nur wenig Schmutz auf, tragen aber viel ab. Tücher mit weiter auseinanderliegenden Fasern nehmen zwischen diesen Fasern viel Schmutz auf, tragen aber nur wenig ab. Tücher mit engen Fasern eignen sich daher vor allem für Fenster und Glas, Tücher mit weiter auseinanderstehenden Fasern für Flächen.

Mikrofasertücher richtig pflegen

Mikrofasertücher können ihre volle Reinigungsleistung zudem nur erbringen, wenn sie selbst richtig gepflegt werden. Verwenden Sie Mikrofaser daher nur auf glatten Oberflächen, raue Flächen – etwa unbehandeltes Holz – zerstören die Fasern. Waschen Sie Mikrofaser in der Waschmaschine, verzichten Sie auf Weichspüler. Der verstopft die Fasern, die Tücher können weniger Schmutz aufnehmen und die Reinigungsleistung lässt nach. Direkt nach dem Putzen sollten Sie das Tuch mit viel klarem Wasser und etwas Kernseife ausspülen. Ebenfalls wichtig zu beachten: Zum gründlichen Reinigen von Flächen reichen Mikrofasertücher und klares Wasser aus. Auf den Einsatz von scharfen Reinigungsmitteln sollten Sie in Verbindung mit Mikrofaser verzichten.

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Foto: ivallis111