Putzen nach dem Mondkalender: Was ist dran?

Frau beim putzen
Foto: © Picture-Factory

Jetzt im Frühling steht in den meisten Haushalten der große Hausputz an. Das Frühjahrs-Reinemachen kann, wenn man den Stimmen mancher Onlineportale Glauben schenkt, nach dem Mondkalender noch effektiver erfolgen. Ob der Mond jedoch tatsächlich einen Einfluss auf die dauerhafte Sauberkeit der Fenster hat, ist eine spannende Frage.

Ein Planet mit besonderer Wirkung?

Der Mond verzaubert Menschen bereits seit vielen Jahrhunderten. Da sich seine Anziehungskraft auf die Gezeiten auswirkt und seine sichtbare Form einem Wandel unterliegt, ranken sich viele Geschichten sowie Mythen rund um das, was er kann. Feststellen muss man jedoch stets: Auch wenn der Mond optisch zu- als auch abnehmen kann, bleibt er doch stets der gleiche Planet. Lediglich der Grad der Beleuchtung ändert sich. Einen wirklich veränderten Einfluss können Menschen daher nicht erwarten und sogar der vermeintliche Effekt des Vollmondes auf durchwachte Nächte scheint wissenschaftlich nicht haltbar.

Persönliche Pläne sind besser als Mondphasen

Es scheint also nichts weiter als ein Mythos, dass der Mond und seine Phasen einen Effekt auf unser alltägliches Leben haben. Wer dennoch nach einem gewissen Plan putzen möchte, sollte sich am besten nach den persönlichen Vorlieben, Bedürfnissen und Möglichkeiten richten. Ist der Putzplan dann erst einmal aufgestellt, lässt er sich dank der gründlichen Vorüberlegungen leichter einhalten. Wer nach dem Mond putzt, setzt sich im Zweifel sogar ein bisschen zu sehr unter Druck. Da sollte man dann lieber den Frühjahrsputz mit den Kindern erledigen. Gemeinsam einen Plan erstellen und abarbeiten. Dann ist man schnell fertig und kann die ersten Sonnenstrahlen im Freien genießen.