Nachhaltig putzen mit ätherischen Ölen: Das ist wichtig

Ätherische Öle im Haushalt

Foto: © Picture-Factory

Zum neuen Jahr nehmen sich viele Menschen vor, künftig ressourcenschonender und nachhaltiger zu leben. Besonders leicht gelingt das im ersten Schritt, wenn bezüglich der Körperpflege und des Haushalts Änderungen vorgenommen werden. Statt Duschgel in der Plastikflasche gibt es künftig feste Seife und Zitronensaft ersetzt den Kalkreiniger. Auch ätherische Öle werden gerne empfohlen, um „natürliche“ Putzmittel herzustellen. Hier aber gilt es, sehr vorsichtig zu sein.

Ätherische Öle können gefährlich sein

Bei ätherischen Ölen handelt es sich, auch wenn sie oft natürlichen Ursprungs sind, um stark verarbeitete Produkte, die für den Menschen unterschiedlich schädlich sein können. Auch offizielle Behörden machen hierauf regelmäßig aufmerksam. So können Öle wie beispielsweise Menthol, Eukalyptus oder Campher vor allem für kleine Kinder äußerst gefährlich sein und Atemstillstände verursachen. Darüber hinaus sind die Öle beim Verschlucken oder auch bei der unverdünnten Anwendung auf der Haut nicht selten reizend, allergieauslösend und gesundheitsschädlich. Keinesfalls also dürfen ätherische Öle frei zugänglich in der Wohnung stehen.

Nur stark verdünnt verwenden

Wer ätherische Öle als Wäscheduft oder Zusatz in Reinigungsmitteln nutzen möchte, sollte diese niemals eigenständig dosieren, sondern im besten Fall vorab einen Experten um Hilfe bitten. Hersteller geben in der Regel recht genau an, wie viele Tropfen von einem Öl auf einen Liter Flüssigkeit genügen. Diese Empfehlungen sollten dann nicht überschritten werden. Leben kleine Kinder, Stillende, Schwangere oder Tiere im Haushalt, ist auch die Rücksprache mit behandelnden Ärzten wichtig, um keine gefährlichen Nebenwirkungen zu riskieren.
Übrigens kann man mit ätherischen Ölen nicht nur putzen, sondern auch unangenehme Gerüche in der Wohnung entfernen.

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