Fensterputzen im Winter: Bei Minusgraden besser nur von innen

Fensterputzen bei Frost

Frau beim Putzen Foto: © Kurhan

Wasserflecken, Vogelkot, Fingerabdrücke: Auch im Winter kommt man ums Fensterputzen manchmal nicht herum. Bei kalten Temperaturen mit klammen Fingern die Fenster zu wischen, ist wahrlich kein Vergnügen. Bei Minusgraden sollten Sie sich das Fensterputzen auch sparen.

Bei Minusgraden gefriert das Putzwasser auf der Scheibe

Ist es draußen knackig kalt, reinigen Sie Ihre Fenster nur von innen. Die Dichtungen der Fenster freuen sich jetzt außerdem über ein Pflegemittel, das sie geschmeidig hält. Werden sie brüchig, lassen sie die Kälte durch. Die äußere Scheibe sollten Sie nur reinigen, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, etwa weil Vogelkot die Fenster beschmutzt. Selbst warmes Putzwasser gefriert bei Minusgraden auf der Scheibe. Wer bei Temperaturen unter Null draußen putzt, sollte die Fenster daher gründlich trocknen. Frostschutzmittel im Putzwasser verhindern zwar das Gefrieren, sind aber alles andere als umweltfreundlich.

Scheiben gründlich trocknen

Fensterputzen bei Frost ist auch als energetischer Sicht nicht zu empfehlen. Die Fenster stehen dabei lange offen, die Wohnung kühlt stark aus und muss hinterher mit großem Energieaufwand wieder aufgeheizt werden. (Lesen Sie auch: Heizkosten sparen) Warten Sie daher, bis die Temperaturen wieder im Plusbereich liegen. Zum Fensterputzen sollten Sie dann eher trübe Tage wählen. Im Sonnenschein trocknen die Scheiben zwar schneller, dadurch entstehen aber auch schneller Streifen.

Auch bei Plusgraden sollten Sie Scheiben und Dichtungen gründlich abtrocknen. Friert es nachts wieder, könnten sonst Schäden entstehen. Weitere Tipps zum Fensterputzen

Foto: © Kurhan