So wird altes Parkett wieder schön

Ein Fußboden aus echtem Holz strahlt eine unvergleichliche Gemütlichkeit aus. Doch im Laufe der Jahre zeigen sich selbst auf versiegelten Holzböden unschöne Kratzer und Unebenheiten. Ist das Parkett verkratzt, hilft oft nur die Schleifmaschine weiter. Mit welchen Schleifpapieren sollten Heimwerker nun an die Arbeit gehen und wie gehen sie beim Abschleifen am geschicktesten vor? Der Verband der deutschen Parkettindustrie gibt Tipps.

Die Wahl des Schleifpapiers hängt von der Tiefe der Unebenheiten ab. Je älter und je beanspruchter das Parkett ist, desto gröber sollte die Körnung des Schleifpapiers ausfallen. Um ein gleichmäßiges und möglichst professionelles Ergebnis zu erhalten, sollten Heimwerker in mehreren Schritten vorgehen:

1. Grobschliff
Zunächst werden grobe Unebenheiten beseitigt und die Lackschicht entfernt. Dafür eignet sich Schleifpapier mit der Körnung 24 und 36.

2. Den Boden ebnen
Ein zweiter Schleifgang mit einer mittleren Körnung von 60 entfernt Unebenheiten. Der Verband der deutschen Parkettindustrie empfiehlt zwei bis drei Schleifgänge. Nach jedem Gang sollte das Parkett gründlich abgesaugt werden, um Rückstände zu entfernen, die den Boden abermals verkratzen könnten.

3. Der Feinschliff
Schleifpapier der Körnung 100 oder 120 glättet den Boden.

4. Versiegeln
Zum Schluss kommt eine Versiegelung über den Boden, die das Holz vor neuen Kratzern schützt.

Fugen, die sich während des Schleifens zeigen, können mit einer Mischung aus Fugenkitt und Schleifstaub gefüllt werden. Wie häufig ein Parkett diese Verschönerung verträgt, hängt von der Dicke der Laufschicht aus Echtholz ab. Je dicker diese ist, umso häufiger können Sie Ihren Parkettboden abschleifen.

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