Feminismus: Die Abwertung der Hausfrau?

Frau beim Putzen
Foto: © Kurhan

Feminismus ist in aller Munde. Nur wenige Themen sorgen in Social Media für so erbitterte und rege Diskussionen wie dieses. Viele Forderungen seitens feministischer Aktivisten und Aktivistinnen sind dabei durchaus nachvollziehbar. Dennoch regt sich in den vergangenen Monaten zunehmend Kritik an der Art und Weise, wie das Bild der Frau von Feministen gezeichnet wird. Hausfrau sein nämlich, scheint an Attraktivität und Wert zu verlieren.

Die freie Entscheidung ist, was zählt

Ob eine Frau als Hausfrau leben oder Karriere machen möchte, ist eine inzwischen höchst politische Frage. In sozialen Netzwerken nämlich wird das Dasein der Frauen als Verantwortliche für Kinder und Haushalt nicht selten verteufelt. Der Vorwurf: Hausfrauen würden unterworfen und könnten ihr persönliches Potenzial nicht ausleben. Das wiederum legt den Schluss nahe, dass Frauen nur mit Karriere nach feministischem Vorbild leben. Kritiker machen hierauf zu Recht aufmerksam und fordern einen Wechsel der Einstellung. Viel wichtiger als das Handeln und Leben einer Frau ist, ob diese sich aus freien Stücken dazu entschlossen hat, oder ob die Umstände sie zwingen.

Hausfrauen leisten viel

Eine Frau, welche sich um den Haushalt und die Kinder kümmert, sitzt zweifellos nicht auf der faulen Haut. Wie viel Arbeit ein ganzer Haushalt machen kann, wissen viele Außenstehende aber oftmals nicht. Befragt man jedoch die erfahreneren Frauen, wird klar: Hausfrau ist ein Job mit mehr als vierzig Wochenstunden und leider extrem schlechter Bezahlung. Bedeutend – auch vor dem feministischen Hintergrund – wäre wohl eine neue Form der Wertschätzung, die keinen Unterschied zwischen Hausfrauen sowie Karrierefrauen macht. In unseren Blog gibt es viele weitere Beiträge!