Hopfen in der Küche: Mehr als nur Bier

Rezepte mit Hopfen

Frischer Hopfen
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Wer Hopfen hört, denkt vermutlich zuerst an Bier. Ohne Hopfen könnte man den Gerstensaft nicht brauen. Einige kennen die hellgrünen Zapfen vielleicht auch als Zutat für eine Kräutertee-Mischung. Hopfen kann jedoch viel mehr und ist eine leckere Ergänzung für die herbstliche Küche. (Lesen Sie auch: Dekotipps für den Herbst)

Hellgrüne Triebe der weiblichen Hopfenpflanze

Kulturhopfen wird von August bis September geerntet. Auch im Oktober kann man mit etwas Glück noch die hellgrünen Triebe der weiblichen Pflanzen finden. An frischen Hopfen zu kommen, ist allerdings nicht ganz einfach, denn 95 Prozent des angebauten Hopfens wird zum Bierbrauen verwendet. Der Rest geht meist in die Arzneimittelherstellung oder in die Produktion nicht-alkoholischer Getränke.

Hopfen wächst in vielen deutschen Regionen aber auch wild. Zum Verzehr eignen sich die jungen Sprossen, die sich einfach vom Stängel abbrechen lassen. Hopfen zeichnet sich durch einen fein harzigen Geschmack aus.

Vor der eigentlichen Zubereitung werden die Hopfensprossen gesäubert und anschließend kurz in Salzwasser gekocht oder im Dampf gegart. Jetzt können sie für zahlreiche Rezepte verwendet werden. Gut schmeckt Hopfen zum Beispiel im Salat oder als herzhafter Auflauf mit reichlich Käse.

Herzhafter Hopfenauflauf

Für den Auflauf etwa vier bis fünf Handvoll blanchierter Hopfentriebe in eine eingefettete Auflaufform geben. 100 bis 150 ml Sahne hinzugeben und mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Salz würzen. 50 Gramm Roquefort zerbröseln und über den Hopfen geben, darüber etwa 3 EL zerstoßene Walnüsse geben.

Im vorgeheizten Ofen bei etwa 200 Grad für 10 bis 15 Minuten backen. Zum Hopfenauflauf schmeckt frisches Baguette und ein leichter Weißwein.

Weitere einfache Rezepte

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