Sommerwetter im Frühling: Müssen Sie sich jetzt schon gegen die Sonne schützen?

Sonnenschutz im Frühling

Vater und Tochter mit Sonnencreme
Foto: © travnikovstudio

Das Osterwochenende verwöhnte Deutschland mit warmer Sonne und auch die kommenden Tage warten in vielen Regionen mit vielen Sonnenstunden auf. Zwar knacken die Temperaturen nicht mehr überall die 20 Grad-Marke, im direkten Sonnenschein lässt es sich aber dennoch aushalten. Nur was sagt eigentlich unsere Haut zum Sonnenbad im Frühling? Wie schützen Sie sich vor Sonnenbrand und Hautalterung? Hier ein paar Tipps zum Sonnenschutz im Frühling:

Sonne jetzt schon so stark wie sonst im August

Sonne macht gute Laune und füllt die Vitamin D-Speicher. Nach einem langen, dunklen Winter ist die menschliche Haut den Sonnenschein jedoch nicht mehr gewöhnt. Umso schneller droht ein Sonnenbrand. Zudem besitzt die Sonne jetzt bereits eine Kraft wie sonst im August. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor ist also unerlässlich, vor allem für Menschen mit sehr heller Haut.

Die verschiedenen Hauttypen

Über welchen Eigenschutz die Haut verfügt, hängt in erster Linie vom Hautton ab. Mediziner unterscheiden sechs Hauttypen:

  • Hauttyp 1 hat rötliche Haare und sehr helle Haut mit Sommersprossen. Menschen mit diesem Hauttyp sollten maximal zehn Minuten ohne Sonnenschutz in der Sonne bleiben.
  • Hauttyp 2 hat helle Haare und helle Haut. Die Eigenschutzzeit beträgt etwa zehn bis 20 Minuten.
  • Hauttyp 3 hat braune Haare, olivfarbene Haut und kann bis zu 30 Minuten ungeschützt in der Sonne bleiben.
  • Hauttyp 4 hat dunkle Haare und gebräunte Haut, die 30 bis 40 Minuten Sonnenschein ohne Schutz verträgt.
  • Hauttyp 5 hat dunkle bis schwarze Haare und dunkle Haut und kann bis zu 60 Minuten ohne Schutz in der Sonne bleiben.
  • Hauttyp 6 ist der dunkelste Hauttyp mit schwarzem Haar, der bis zu 90 Minuten Sonnenschein ohne Schutz verträgt.

Sonnencreme: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Bei den Hauttypen handelt es sich natürlich nur um Richtwerte. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, cremt sich vor jedem Aufenthalt in der Sonne ein. Empfehlenswert sind Sonnencremes, die mindestens dem Lichtschutzfaktor (LSF) 30 entsprechen, Menschen mit sehr heller Haut greifen besser zu LSF 50. LSF 30 erhöht die Eigenschutzzeit um das 30-fache. Entspricht die Eigenschutzzeit zum Beispiel zehn Minuten, können Sie mit LSF 30 rund 300 Minuten in der Sonne bleiben. Experten raten jedoch dazu, maximal 60 Prozent dieser Zeit auszureizen, also auch eingecremt nur 180 Minuten in der Sonne zu bleiben.

Der LSF bezieht sich übrigens nur auf die UV-B-Strahlung des Sonnenlichts. Doch auch UV-A-Strahlen können die Haut schädigen. Wählen Sie daher eine Sonnencreme mit UV-A-Filter. Diese erkennen Sie an einem entsprechenden UV-A-Logo auf der Packung.
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