Erste Hilfe bei Wespenstichen

So schön der Sommer auch ist, er hat auch einige Nachteile. Sonnenbrand ist einer davon, unerfreuliche Begegnungen mit Insekten sind eine andere. Gerade im Spätsommer sind noch zahlreiche Wespen unterwegs. Nicht immer gelingt es, den schwarzgelb-gestreiften Tieren auszuweichen, manchmal sind Stiche die schmerzhafte Folge. Solange keine Allergie gegen das Gift im Stachel der Wespen vorliegt, ist lediglich eine Schwellung zu befürchten – die ist allerdings schon unangenehm genug. Mit Hausmitteln können Sie den Schmerz aber ein wenig lindern und die Schwellung schneller zum Abklingen bringen.

Hausmittel als erste Maßnahme

Als erste Maßnahme nach einem Wespenstich sollten Sie zu etwas Kühlendem greifen. Ist der erste Juckreiz verschwunden, ist allerdings genau das Gegenteil angesagt: Wärme zerstört das Wespengift. Tauchen Sie einen Waschlappen in warmes Wasser und legen Sie diesen auf die Einstichstelle. Mindestens 38 Grad warm sollte das Wasser sein. In der Apotheke erhalten Sie auch spezielle Geräte mit dem Namen „Bite Away“, welche einen kurzen Wärmereiz auf die Einstichstelle ausüben.

Als altes Hausmittel gegen Wespenstiche werden Zwiebeln empfohlen. Tatsächlich neutralisieren die Inhaltsstoffe der Zwiebel Entzündungen. Halbieren Sie eine frische Zwiebel und drücken Sie diese auf die Einstichstelle, das hilft langfristigen Schwellungen und Juckreiz vorzubeugen. Das funktioniert übrigens auch bei Mückenstichen.

Bei Allergien ist schnelle Hilfe gefragt

Treten Quaddeln, starke Rötungen und sehr starke Schwellungen um die Einstichstelle auf oder leidet der Gestochene an Atemnot, können das Anzeichen für eine Allergie gegen das Wespengift sein. Ist kein Allergie-Notfallset mit einem Antihistaminikum vorhanden, sollte schnellstens der Notarzt eingeschaltet werden. Gleiches gilt, wenn Wespen oder Bienen in den Hals oder Rachen gestochen haben.

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