Studie: Care-Arbeit belastete Frauen in der Pandemie

Frauen durch Care-Arbeit in der Pandemie belastet
Home-Office und Homeschooling belastete viele Frauen in der Pandemie - Symbolbild: © Konstantin Yuganov

Dass sich Frauen auch in unserer modernen Welt oftmals um einen größeren Teil der Hausarbeit und Pflege kümmern, ist nicht neu. Auch wenn Männer immer häufiger in Elternzeit gehen und sich für alternative Konzepte öffnen, bleibt die Frau gesellschaftlich gesehen die Hauptverantwortliche. Dies zeigte sich auch während der Pandemie, in der vor allem Frauen plötzlich stark unter Druck gerieten. Eine Umfrage unterstreicht das.

500 Frauen aus Deutschland nahmen teil

Für die Studie „Women @ Work“ kontaktierte Deloitte im Winter rund 500 Frauen in Deutschland. Parallel führten die Experten auch in anderen Ländern Befragungen durch und sprachen mit insgesamt 5.000 Frauen. Alle befragten Frauen waren zum Zeitpunkt berufstätig und gaben Auskunft über berufliche und persönliche Verhältnisse sowie ihre Situation. Von allen Befragten gaben rund 22 Prozent an, sich vorübergehend aus dem Berufsleben zurückzuziehen. Der wachsende Druck durch vermehrte Care-Arbeit im Zuge von Home-Office und Digitalunterricht könnte hier eine bedeutende Rolle spielen.

Mehr Last im Haushalt

45 Prozent der Frauen aus Deutschland gaben im Rahmen der Befragung zu verstehen, dass die Belastung im Haushalt gestiegen ist. Global gesehen traf dies auf 59 Prozent aller Teilnehmerinnen zu. Weniger Freizeit, eine schlechtere Balance zwischen Arbeit und Privatleben und vor allem auch weniger Zufriedenheit als noch vor der Pandemie sind Aspekte, die häufig genannt wurden. 36 Prozent der Frauen veränderten ihre Arbeitszeit, um der Belastung gerecht werden zu können.
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