Stiftung Warentest: Diese Mähroboter machen die Gartenarbeit leichter

Mähroboter im Test 2020

Gärtner und schöner Rasen
Foto: © Stefan Körber

Heute im Haushaltsblog:
Ein schön gepflegter Rasen verlangt einiges an Arbeit. Regelmäßig muss das Gras gewässert und natürlich auch gemäht werden. Mähroboter versprechen, die Gartenarbeit zu erleichtern. Vollautomatisch schneiden sie den Rasen, lassen sich programmieren und richten sich teilweise sogar nach dem Wetterbericht. Im Test von Stiftung Warentest kommen selbst die besten Geräte jedoch nicht über die Note „befriedigend“ heraus. Weitere Gartentipps in unserem Portal

Bosch Indego S+ 400 erzielt das beste Mähergebnis

Elf Mähroboter hat Stiftung Warentest im Frühjahr geprüft, darunter Markengeräte von Bosch, Husqvarna und Gardena. Zwischen 400 und 800 Quadratmeter Rasenfläche sollen die Testkandidaten mähen können. Das reicht für den Heimgebrauch in der Regel aus. Allerdings lassen sich einige Geräte dafür ganz schön viel Zeit. 200 Quadratmeter Fläche bewältigen schnelle Mähroboter in knapp einer Stunde, langsame Testmodelle brauchen rund sechs Stunden. Die Preise unterscheiden sich ebenso stark: Das günstigste Modell gibt es bereits ab etwa 330 Euro, das teuerste Gerät im Test kostet gut 1.110 Euro.

Das beste Mähergebnis zeigt der Bosch Indego S+ 400. Er lässt sich über eine App bedienen, studiert den Wetterbericht und bleibt bei Regen oder starker Hitze brav in der Ladestation. Der Husqvarna Automower 105 überzeugt ebenfalls durch ein gutes Mähergebnis. Dank Ortungsfunktion merkt er sich, wo er schon gemäht hat. Ein günstiger Roboter mit wenigen Funktionen, aber zuverlässiger Arbeitsweise ist der Power-G Easymow 6 HD. In der Kategorie „Mähen“ erweist er sich ebenfalls als „gut“.

Sicherheitsmängel führen zur Abwertung

Dennoch schneiden selbst die Testsieger nur mit der Note „befriedigend“ ab. Das liegt an schwerwiegenden Sicherheitsmängeln. Auf spielende Kinder ist nämlich keiner der getesteten Rasenmähroboter wirklich eingestellt. Eine auf dem Rasen liegende Kinderarm-Attrappe erkennen viele Geräte nicht gut genug. Im Ernstfall kann dies zu Verletzungen führen. Zwei Mähroboter im Test erkennen auch einen krabbelnden Kinderfuß nicht und erhalten deswegen nur die Note „mangelhaft“. Wer Mähroboter einsetzt, sorgt daher am besten dafür, dass Kinder sich während dieser Zeit nicht im Garten aufhalten. Bei uns finden Sie auch einige Tipps zur Kindererziehung.