Schnecken natürlich bekämpfen

Was tun gegen Schnecken im Garten?

Schnecken im Garten
Foto: © morelena

Meistens sind sie nach Regenfällen unterwegs: Nacktschnecken. Für Gärtner sind sie ein echter Graus, da sie sich nur zu gerne am Salat und am Gemüse vergreifen. Um den Schnecken den Appetit zu verderben, werden viele verschiedene Hausmittel angepriesen. Zerstoßene Eierschalen auf dem Beet sollen die Kriechtiere fernhalten, Bierfallen sollen sie anlocken und zum Ertrinken bringen. Aber was hilft wirklich?

Regelmäßiges Absammeln

Viele Hausmittel gegen Schnecken halten leider nicht, was sie versprechen. Wer nicht gleich zur Chemiekeule greifen möchte, hat dennoch verschiedene umwelt- und tierfreundliche Möglichkeiten, seine Beete zu schützen.

Ist die Erde am Abend feucht, begeben sich Schnecken besonders gerne auf Wanderschaft. Daher sollten Beete und Rasen am besten nur morgens gegossen werden. Wer allerdings über Nacht eine feuchte Zeitung auf die Erde legt, wird darunter am Morgen einige Schnecken finden und einfach aufsammeln können. Auch ein Holzbrett im Gemüsebeet soll das Absammeln erleichtern, da sich Schnecken darunter gern verstecken.

Nützlinge in den Garten locken

Das Absammeln ist immer noch die wirkungsvollste, aber auch die mühsamste Methode der Schneckenbekämpfung ohne Chemie. Unterstützung erhalten Gärtner von Kräutern und Nützlingen. Thymian und Knoblauch rund um den Salat oder ums Blumenbeet gepflanzt, sollen die Kriechtiere vertreiben. Laubhaufen und Tockenholzstapel bilden einen Unterschlupf für Igel und Laufkäfer. In einigen Regionen siedeln sich auch Blindschleichen an. Schnecken gehören zur Leibspeise dieser Nützlinge, weswegen Gärtner ihnen ein Plätzchen in ihrem Garten gönnen sollten.

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