Der Mai ist da: Was jetzt im Garten ansteht

Gartenarbeit im Mai

Foto: © Stefan Körber

Der Mai ist gekommen: Da schlagen die Bäume bekanntlich aus und die Blumen blühen in voller Pracht. Viele Deutsche verbringen sonnige Frühlingstage bei der Gartenarbeit. Das Jäten und Säen, Hegen und Pflegen liegt im Trend: Jeder dritte Deutsche macht sich mindestens einmal pro Woche an die Gartenarbeit – damit ist Deutschland europäischer Spitzenreiter. Wer keinen eigenen Garten am Haus hat, wird im Schrebergarten, auf dem Balkon oder der Terrasse tätig. Beim Urban Gardening teilen sich mehrere Städter bepflanzbare Flächen und bauen dort Kräuter, Obst und Gemüse an.

Für Gartencenter, Gärtnereien und Baumärkte ist die Liebe zum Garten ein großes Geschäft: In den letzten fünf Jahren stieg der Umsatz mit Gartenartikeln auf 186 Milliarden Euro im Jahr. Pro Jahr investiert jeder Deutsche rund 225 Euro in Gartenprodukte. In ganz Europa sind es pro Kopf und Jahr 175 Euro.

Auch empfindliches Gemüse darf jetzt ins Freie

Sofern das Wetter mitspielt, blüht und gedeiht es im Mai kräftig. Jetzt dürfen auch einige empfindlichere Gemüsepflanzen ins Freie. Busch- und Stangenbohnen etwa können ausgesät werden, sobald die Temperaturen nachts stabil über 0°C liegen. Zwischen die Reihen pflanzt man am besten Bohnenkraut, das Blattläuse von den Bohnen fernhält.

Wer eigene Tomaten ernten möchte, zieht die Pflanzen im Gewächshaus oder auf der Fensterbank vor. Ins Freie sollten sie erst nach den Eisheiligen. Die Bodentemperatur sollte mindestens 15°C betragen. Damit man auch im Winter Leckeres aus dem eigenen Garten genießen kann, werden im Mai zudem Porree und Rosenkohl angepflanzt.
Der Mai ist für viele auch der Monat in dem angegrillt wird. Daher hier noch ein paar Tipps zum Grill reinigen.

Foto: © Stefan Körber