Stiftung Warentest: Mähroboter mit Sicherheitsrisiken

Mähroboter im Test

Rasenmäher
Foto: © Mariusz Blach

Ein gepflegter Rasen ist der Stolz jedes Gärtners. Zum Rasenmähen fehlt aber oft die Zeit und manchmal auch die Lust. Gerade für größere Rasenflächen erscheint ein Mähroboter da als eine praktische Sache. Ganz selbständig erledigen die Geräte die gröbste Arbeit und sollen gleichmäßig schönes Grün zurücklassen. Wie gut Rasenmähroboter tatsächlich arbeiten, hat Stiftung Warentest für die Mai-Ausgabe des Test-Magazins untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd, die beste Note lautet „befriedigend“.

Drei von acht Geräten sind „befriedigend“

Acht Geräte nahmen sich die Tester vor, fünf davon für Rasenflächen bis 1.000 Quadratmeter, drei für größere Gärten. Die Preise der Testgeräte reichen von 800 bis 2.850 Euro. Unter den Geräten für kleinere Gärten schneidet der Mähroboter von Gardena am besten ab und bekommt das Urteil „befriedigend“. Bei den Mähern für größere Rasenflächen erreichen die Modelle von Husqvarna und Viking dieselbe Note.

Hohes Risiko für Unfälle mit Kindern

Die meisten Mähroboter erledigen ihre Arbeit sauber und gleichmäßig. Nur ein Roboter hinterließ ausgefranste, braune Grasspitzen. Zur Abwertung führte bei vielen Mähern vor allem das Unfallrisiko. Die Tester stellten verschiedene Szenarien nach und untersuchten unter anderem, wie sich die Mäher verhalten, wenn sie auf krabbelnde oder liegende Kinder treffen. Stehende Kinder erkannten alle Roboter ohne Probleme. Sechs hielten auch bei krabbelnden Kindern rechtzeitig an. Zwei Mäher fuhren dagegen auf die Füße der Testdummys auf und hinterließen deutliche Schnittspuren. Ausgestreckte Hände eines liegenden Kindes erkannte kein Mähroboter im Test als Hindernis, alle fuhren über die Finger der Dummys.
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