Gartenzäune aus Metall neu streichen

Metallzaun richtig streichen

Foto: © Stefan Körber

Bald schon steht der Frühling vor der Tür – Zeit also, um sich nach dem langen Winter mal wieder um den Garten zu kümmern. Visitenkarte des eigenen Gartens ist der Gartenzaun. Der erfüllt nicht nur den praktischen Zweck, das eigene Grundstück von benachbarten Gärten und der Straße abzugrenzen, für viele Gartenfreunde soll er auch ein dekoratives Element sein. Als vergleichsweise pflegeleicht, sehr witterungsbeständig und langlebig gelten Gartenzäune aus Metall. Hin und wieder vertragen aber auch Metallzäune einen neuen Anstrich. Hier finden Sie Tipps dafür.

Rost entfernen

Bevor der Zaun einen neuen Anstrich erhält, müssen erst einmal rostige Stellen entfernt werden. Das Gleiche gilt übrigens auch für Balkongeländer aus Metall. Rostnester lassen sich dabei mit grobem Schmirgelpapier abschleifen. Mit feinem Schmirgelpapier stellt man anschließend den Übergang vom abgeschliffenen Metall zum noch vorhandenen Anstrich her.

Weist der Zaun größere Roststellen auf, rät die Stiftung Warentest zur mechanischen Entfernung. Rostumwandler, die zumeist auf Phosphorbasis arbeitet, seien auf großflächigen Roststellen wenig hilfreich. Mit einer Schleifmaschine oder einem Sandstrahler lässt sich der Rost dagegen gründlich entfernen.

Der neue Anstrich

In einem nächsten Schritt werden die vormals verrosteten Stellen mit einem Rostschutzmittel behandelt. Es folgt ein Anstrich mit einer Metallgrundierung. Stiftung Warentest empfiehlt, die erste Grundierungsschicht leicht anzuschleifen und eine zweite Schicht aufzutragen, um alle Poren zu schließen und eine einheitliche Fläche zu schaffen. Umso witterunsgbeständiger ist der neue Anstrich. Ist die Grundierung getrocknet, kann der Zaun mit Lack in der gewünschten Farbe lackiert werden. Im Fachhandel gibt es zudem Kombiprodukte, die Rostschutz, Grundierung und Lack vereinen.

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