Gartentipps im März: Jetzt Rosen zurückschneiden

Foto: © Stefan Körber

Noch ist es knackig kalt draußen. Blumenfreunde können es aber kaum abwarten, bis endlich wieder die Gartensaison beginnt. Wer sich im Sommer zum Beispiel üppig blühende Rosen wünscht, sollte sich im März dem Rückschnitt widmen.

Rückschnitt lässt Rosen üppiger wachsen

Die Königin der Blumen verträgt im Frühjahr einen kräftigen Rückschnitt. Entfernt man alte Triebe und Äste, wird die Rose verjüngt und kann gesund nachwachsen. Den neuen Trieben steht mehr Licht und Luft zur Verfügung. Die Rose wächst üppiger und belohnt im Sommer mit einer besonders hübschen Blütenpracht.
Wann ist nun der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt gekommen? Achten Sie auf Forsythien. Öffnen diese ihre Blütenknospen, sollten Sie Ihre Rosen zurückschneiden.

Beet- und Edelrosen zurückschneiden

Entfernen Sie zunächst alle kranken, abgestorbenen und schwachen Triebe. Die restlichen Triebe schneiden Sie auf 4 bis 7 Augen zurück. Edelrosen kürzen Sie auf 3 bis 5 Augen. Je kräftiger der Trieb, umso mehr Augen können Sie stehen lassen. Äste, die älter als vier Jahre sind, sollten Sie direkt an der Basis abschneiden.

Strauchrosen zurückschneiden

Strauchrosen brauchen keinen regulierenden Schnitt. Sie sollten aber dennoch alle abgestorbenen und über Kreuz liegenden Triebe entfernen. Schneiden Sie alte Triebe direkt über dem Boden ab. So kann die Rose gesund nachwachsen.

Kletterosen zurückschneiden

Bei einmal blühenden Kletterrosen sollten Sie ebenfalls kranke und tote Triebe entfernen. Wachsen die Triebe zu dicht, dünnen Sie diese aus. Triebe, die mehr als fünf Jahre alt sind, schneiden Sie an der Basis ab. Mehrmals blühende Kletterrosen sollten Sie im Sommer zusätzlich vom verwelkten Blütenstand befreien. Um die richtige Schnittstelle zu finden, orientieren Sie sich an den fünfzähligen Blättern. Schneiden Sie den Blütenstand etwa 5 mm oberhalb des zweiten Blattes von der Basis ab.

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