So düngen Sie Ihre Pflanzen richtig

Pflanzendünger richtig einsetzen

Pflanzen düngen
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Üppige Blütenpracht und reiche Ernte: Wer einen schönen Garten oder Balkon genießen möchte, muss seine Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgen. Bei der Auswahl und Dosierung von Pflanzendünger gibt es jedoch ein paar Regeln zu beachten.

Welche Nährstoffe braucht eine Pflanze eigentlich?

Um groß und prächtig zu wachsen, braucht eine Pflanze verschiedene Nährstoffe:

  • Phosphor regt die Bildung von Wurzeln und Blättern an.
  • Stickstoff sorgt für reichlich Triebe und üppigen Blattwuchs.
  • Kalium stärkt die Widerstandskraft der Pflanze.
  • Magnesium hilft der Pflanze dabei, Blattgrün aufzubauen.

Gewöhnliche Pflanzerde enthält nicht immer alle Nährstoffe in optimaler Zusammensetzung, zudem laugt der Boden mit der Zeit aus. Dünger führt der Pflanze die benötigten Nährstoffe zu.

Handelsübliche Volldünger enthalten alle Hauptnährstoffe. Jedoch sollten Hobbygärtner vor dem Kauf prüfen, für welche Pflanzen sich die einzelnen Dünger eignen. Was Blühpflanzen zum Wachstum anregt, ist für Gemüsepflanzen oder Kräuter vielleicht schon zu nährstoffreich.

Wie viel Dünger braucht die Pflanze?

Die Verpackungen von Volldünger enthalten eine Dosierungempfehlung. Diese ist jedoch nur ein Durchschnittswert. Sehr nährstoffreiche Böden wie Lehmböden benötigen weniger Dünger, hier reicht meist die Hälfte der empfohlenen Menge aus. Nährstoffarme, sandige Böden vertragen mehr Dünger.

Generell sollten Hobbygärtner Dünger jedoch sparsam dosieren. Überdüngte Pflanzen entwickeln weniger Blüten und sind anfälliger für Witterungsschäden. Düngen Sie daher lieber häufiger mit wenig Dünger als selten mit großen Mengen.

Wann ist die richtige Zeit zum Düngen?

Pflanzen brauchen das Plus an Nährstoffen vor allem in der Wachstumsphase im Frühjahr und Frühsommer. Nach Triebabschluss, etwa ab Mitte August, sollten Pflanzen nicht mehr gedüngt werden. In der Ruhephase in Herbst und Winter nehmen sie keine Nährstoffe auf.

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