Mit Mustertapeten die Raumwahrnehmung verändern

Tipps für die Tapetenwahl

Kennen Sie das: ein Raum wirkt irgendwie zu klein oder zu groß, die Zimmerdecken zu hoch oder sie erdrücken den Raum förmlich? Gegen die Proportion eines Zimmers kann man bekanntermaßen meist nichts unternehmen. Mit Tapeten und der gezielten Auswahl des Musters bzw. der Farbe  lassen sich jedoch beim nächsten Renovieren die Räume optisch sehr einfach verändern.

Die Größenwirkung eines Raumes beeinflussen

Nicht nur die Farbe und das Licht nehmen Einfluss auf das Raumempfinden, auch die Muster der Tapete verändern das Raumgefühl. Besonders niedrige Decken rufen oft ein beklemmendes Gefühl hervor. Wird jedoch mit einer senkrecht gestreiften Tapete gearbeitet, streckt man einen Raum optisch. Durch die Längsstreifen entsteht der Eindruck, das Zimmer sei höher. Eine gezielte Deckenbeleuchtung verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Querstreifen indes führen dazu, dass die Raumhöhe, zum Beispiel in Altbauwohnungen, als niedriger empfunden wird. Das waagerechte Muster erweckt außerdem den Eindruck, dass der Raum weitläufiger erscheint. Eine dunkle Deckenfarbe oder auch eine Wandbordüre bilden einen gekonnten Abschluss, um die Decke niedriger erscheinen zu lassen. In kleinen Räumen, Erkern oder Gauben greifen Hobbyhandwerker am besten zu hellen und klein gemusterten Tapeten. Großflächige Dekore kommen besonders gut in geräumigen Zimmern zur Geltung, bewirken jedoch auch in kleinen Stuben mehr Tiefe, sofern sie nur an einer Wand platziert werden und von helleren Wänden umgeben sind.