Wie putzen die Deutschen?

Putzmuffel oder Putzteufel?

Hund und Putzutensilien
Foto: © Willee Cole

Sind die Deutschen Putzmuffel oder wahre Putzteufel? Dieser Frage wollten schon einige Umfragen auf den Grund gehen. Jetzt hat Kärcher das Forsa Institut mit einer neuen repräsentativen Befragung beauftragt. Das Ergebnis: Jeder Zehnte ist ein echter Sauberkeitsfanatiker und verbringt mehr als zehn Stunden pro Woche mit der Reinigung der eigenen vier Wände.

Jeder Zehnte putzt mehr als zehn Stunden pro Woche

Im Durchschnitt beschäftigen sich die Deutschen der Umfrage zufolge rund 4,7 Stunden pro Woche mit der Hausarbeit. Dazu gehören das Saugen, Wischen und Putzen. Jeder Zehnte verbringt mehr als zehn Stunden pro Woche mit der Hausarbeit, das sind gut 21 Tage im Jahr. Wie häufig jemand zum Putzlappen und Staubsauger greift, hängt natürlich auch mit der Größe des Haushalts zusammen: Wo viele Menschen, Kinder und vielleicht auch noch Haustiere leben, fällt mehr Reinigungsbedarf an als im Single-Haushalt.

Frauen putzen auch heute noch wesentlich länger als Männer. Durchschnittlich sechs Stunden pro Woche verbringen sie mit der Hausarbeit, bei Männern sind es drei Stunden. Nur etwa 3 Prozent der Frauen lassen den Putzlappen links liegen.

Im Osten Deutschlands greifen die Menschen übrigens häufiger und länger zum Besen und Staubsauger als im Westen. Während im Osten im Durchschnitt 5,7 Stunden in der Woche geputzt wird, sind es im Westen 4,3 Stunden.

Drei Putztypen: vorsorglich, organisiert und auf den letzten Drücker

Die Umfrage unterscheidet darüber hinaus zwischen drei verschiedenen Putztypen. Die Vorsorglichen greifen schon zum Lappen, wenn noch gar kein Schmutz zu sehen ist. 35 Prozent der Befragten gaben an, zur ersten Gruppe zu gehören. Die Organisierten putzen zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Woche. Ein Viertel aller Befragten ordnet sich in diese Gruppe ein. Die „Auf den letzten Drücker“ Saubermacher putzen, wenn der Dreck zu sehen ist oder es einen äußeren Anreiz – etwa den Besuch der Schwiegermutter – gibt. Ein weiteres Viertel zählt sich zu dieser Gruppe.

Sieben von zehn Deutschen setzen auf chemische Reinigungsmittel, damit es im Haushalt richtig sauber wird. Jeder Zweite setzt ab und an auch noch Hausmittel wie Zitrone, Backpulver und Essig ein. Ohne elektrische Haushaltshelfer geht dagegen fast gar nicht: 93 Prozent der Befragten benutzen Staubsauger, Fenstersauger oder Dampfreiniger.

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