Wenn „Mother“ den Haushalt überwacht

Es gibt ja Menschen, die putzen, saugen und wischen mit großer Leidenschaft. Für andere dagegen ist die Hausarbeit eher ein notwendiges Übel als ein erfüllendes Hobby. Da erscheint es verlockend, sich einfach zurückzulehnen und Mutti den Haushalt schmeißen zu lassen. Aber ist das nicht unverschämt? Nicht in diesem Fall, denn Mutti, besser gesagt „Mother“, ist in diesem Fall ein kleines, smartes Gerät des Startup-Unternehmens Sense. Auf der CES 2014 in Las Vegas, einer Messe für Elektronik und Technologie, hat das Unternehmen seine Innovation vorgestellt.

Die schlechte Nachricht zuerst: Putzen kann „Mother“ leider nicht. Das Gerät soll aber eine Hilfestellung sein, um den Haushalt oder bestimmte Haushaltsleistungen zu überwachen. „Mother“, ein kleines, weißes Gerät, das optisch am ehesten an russische Matroschka-Puppen erinnert, arbeitet mit einem Sensor namens „Cookie“ zusammen. „Cookie“ misst Bewegungen und Beschleunigung, außerdem die Temperatur. Öffnen sich Türen, verändert sich die Raumtemperatur oder werden andere, vordefinierte Bewegungen verursacht, gibt „Mother“ einen Alarm von sich. So erfährt man beispielsweise, ob es im Kinderzimmer zu kalt ist oder das Schlafzimmer im Sommer zu warm. Hängt „Cookie“ an der Kleidung des Teenagers, erfahren besorgte Eltern, wann Sohnemann oder Töchterchen wirklich von der Party heimkommt. Befestigt man „Cookie“ an den Zahnbürsten der Kinder, lässt sich feststellen, ob diese wirklich die Zähne geputzt haben – zumindest in der Theorie. Falls nicht, erhält die Mutti – die echte diesmal – eine Mitteilung aufs Smartphone. Natürlich könnte man auch einfach mit den Kids ins Badezimmer gehen und sie zum Zähneputzen anhalten oder einfach auf das Thermometer schauen, um die Temperatur zu messen; Fans von smarten, kleinen Gadgets werden „Mother“ aber eventuell als lustige Ergänzung für den Haushalt zu schätzen wissen.
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