Welche Kühlbox hält am besten kühl?

Kühlboxen im Überblick

Kühlboxen für den Sommer
Foto: © Luis Santos

Ob beim Picknick, im Freibad oder beim Einkaufen: Wenn Speisen unterwegs über längere Zeit kühl bleiben sollen, nehmen im Sommer viele Verbraucher eine Kühlbox in die Hand. Grundsätzlich gibt es zwei Varianten: passive Kühlboxen ohne Kühlaggregat und aktive Kühlboxen mit Aggregat. Die Preisunterschiede sind enorm. Welche Kühlbox darf es also sein?

Passive Kühlboxen

Eine passive Kühlbox heißt so, da sie Speisen und Getränke nur kalt hält, aber nicht aktiv kühlt. Sie ist mit Kühlakkus ausgestattet, die vor der Verwendung ins Eisfach kommen. Sind sie kalt, geben sie diese Kühle für rund zwei bis vier Stunden an den Inhalt der Kühlbox ab. Passive Kühlboxen sind daher ideal für kürzere Autofahrten oder Ausflüge. Günstige Modelle gibt es schon ab 20 Euro. Im Test vom TÜV Rheinland konnten die preiswerten Modelle durchaus überzeugen.

Damit die passive Kühlbox auch tatsächlich zuverlässig kühl hält, muss der Deckel gut schließen. Zudem sollte die Box eine gute Dämmung aufweisen. Am längsten bleiben Speisen und Getränke kalt, wenn sie vorgekühlt in die Box kommen.

Aktive Kühlboxen

Aktive Kühlboxen verfügen über ein Kühlaggregat, mit dem sie Speisen und Getränke auch über längere Zeit kühlen können. Der Nachteil: Dafür brauchen sie einen Stromanschluss. Die meisten Boxen lassen sich über den Zigarettenanzünder im Auto mit Energie versorgen.

Aktive Kühlboxen brauchen meist etwas länger, um den Inhalt herunterzukühlen. Die Lüfter arbeiten zudem oft ziemlich laut. So lange die Boxen an den Strom angeschlossen sind, bleiben die Speisen aber zuverlässig kühl. Geht es an den Strand oder auf die Wiese zum Picknick, lassen sich die Boxen auch mit Kühlakkus verwenden. Einfache aktive Kühlboxen mit thermoelektrischem Wandler sind etwas teurer als passive Boxen, man bekommt aber auch Geräte für unter 100 Euro.

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