Vogelhäuschen auf dem Balkon: Das sollten Sie beachten

Tipps für die Vogelfütterung

Vogel im Garten
Foto: © mirkograul

Es wird kalt, die Böden sind gefroren: Vögel haben es im Winter schwer, draußen Nahrung zu finden. Tierliebhaber hängen daher alle Jahre wieder Vogelhäuschen auf den Balkon. Die Tiere freuen sich über leckeres Futter, die Menschen über die fröhlichen Piepmätze, die vor ihrem Fenster herumspringen. Damit die Freude lange währt, sollten Mieter aber ein paar Tipps beachten.

Sind Vogelhäuschen genehmigungspflichtig?

Grundsätzlich darf jeder auf dem Balkon ein Vogelhäuschen aufstellen, ohne eine Genehmigung des Vermieters einholen zu müssen. Das gilt allerdings nur für freistehende, aufstellbare Futterbehälter, die ohne Montage auskommen. Wer ein Vogelhäuschen fest an der Wand verankern möchte, muss dies zunächst mit dem Vermieter abklären.

Und wenn die Nachbarn sich beschweren? Des einen Freud ist des anderen Leid – und während der Vogelliebhaber verzückt die gefiederten Tierchen beobachtet, ärgert sich der Nachbar über Lärm und Dreck. Wer ein Vogelhäuschen aufstellt, muss darauf achten, seine Nachbarn nicht übermäßig zu beeinträchtigen. Daher sollte das Vogelhaus zum Beispiel nicht über die Balkonbrüstung herausragen.

Wann kann der Vermieter ein Vogelhaus verbieten?

Klagen die Nachbarn über zu große Verschmutzung durch Vogelkot, kann der Vermieter die Futterstelle verbieten. Das gilt auch, falls das Vogelhaus größere Vögel wie Tauben anlockt.

Um Tauben, Elstern und andere größere Vögel vom Futterhäuschen fernzuhalten, empfehlen sich frei schwingende Vogelhäuser mit möglichst kleiner Grundplatte und niedrigen Einflugslöchern. Stehende Vogelhäuschen kann man mit einer Ummantelung aus Maschendraht schützen, in die ein Einflugsloch geschnitten wird, das für kleinere Singvögel groß genug, für größere Vogel aber zu klein ist.

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