Stiftung Warentest testet 19 Glasreiniger

Glasreiniger im Test

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Sonnenschein weckt die Lebensgeister – zeigt aber auch, dass die Fenster über den Winter hinweg ganz schön Schmutz angesetzt haben. Also Lappen und Glasreiniger raus und wieder für mehr Durchblick gesorgt! Doch welcher Glasreiniger ist tatsächlich gut? Das wollte Stiftung Warentest herausfinden und hat 19 Produkte getestet (Heft 04/2018). Außerdem kam ein Hausmittel auf den Prüfstand.

Härtetest für Glasreiniger

Auf Wasser allein verlassen sich die wenigsten beim Fensterputzen. Streifenfrei soll die Scheibe werden, Glasreiniger soll dabei helfen. Im Test mussten sich die 20 Kandidaten im Einsatz gegen hartnäckige Verschmutzungen bewähren: Es galt, Nikotinreste, Haarlack und Make-up vom Glas zu entfernen. Im Gesamtergebnis bekam ein Glasreiniger die Note „sehr gut“. Neun Mal vergaben die Tester die Note „gut“. Für acht Reiniger gab es die Note „befriedigend“, für ein Produkt reichte es nur für das Urteil „ausreichend“.

Die Testsieger unter den Glasreinigern

Zum Testsieger erklärte Stiftung Warentest den „Spiritus Glas-Reiniger“ von Frosch. „Glas-Total“ von Mr Muscle und der „Blink Glasreiniger“ von Müller folgten auf Platz zwei und drei. Das Eigenprodukt von Müller gehört mit einem Preis von unter einem Euro auch zu den günstigsten Reinigern im Test.

Einige Kandidaten entfernten die Flecken im Test zwar gut, tropften aber oder hinterließen Schlieren und wurden daher abgewertet. Wie so häufig, lässt sich vom Preis nicht unbedingt auf die Qualität des Produkts schließen: Rückstände hinterließen sowohl teure als auch günstige Reiniger.

Glasreiniger gegen Hausmittel

Im Test gegen die Glasreiniger trat auch ein Hausmittel aus Wasser, Brennspiritus und Geschirrspülmittel an. Dessen Reinigungsleistung überzeugte die Tester aber nicht. Die meisten Glasreiniger enthielten zudem kaum mehr Chemie als das Hausmittel und kosteten auch nicht mehr.

Zum Fensterputzen kann man übrigens auch einen Dampfreiniger nutzen.

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